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30.12.2018 | 21:16 Uhr

800 Eispiraten "entern" Deggendorf – und am Ende geht der DSC im Penaltyschießen baden

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Stand gegen Crimmitschau aus DSC-Sicht zu oft im Mittelpunkt des Geschehens: Goalie Jason Bacashihua. −Foto: Roland Rappel

Stand gegen Crimmitschau aus DSC-Sicht zu oft im Mittelpunkt des Geschehens: Goalie Jason Bacashihua. −Foto: Roland Rappel

Stand gegen Crimmitschau aus DSC-Sicht zu oft im Mittelpunkt des Geschehens: Goalie Jason Bacashihua. −Foto: Roland Rappel


Eine mitreißende Partie, tolle Stimmung an der Trat – doch leider Katerstimmung beim Deggendorfer SC im letzten Spiel des Jahres 2018: Das Team von John Sicinski hat gegen die Eispiraten Crimmitschau gestern nur einen Punkt geholt. Einen Tag vor Silvester verloren die Niederbayern vor ausverkauftem Haus gegen die Sachsen mit 5:6 nach Penaltyschießen (3:1, 1:2, 1:2), trotz zwischenzeitlicher 3:0- und 4:1-Führung.

Durch den frühen Ausfall von Mathias Müller und später Alex Roach waren die Hausherren gerade in der Defensive arg dezimiert. Bereits früh brachte Dimitri Litesov die Hausherren in Führung (1:17). Sein Schuss aus kurzer Distanz ging durch die Schoner des Crimmitschauer Brett Kilar. Auch in der Folge waren die Hausherren stärker, mussten indes immer wieder auf gefährliche Piraten aufpassen. Insbesondere Top-Scorer Patrick Pohl war immer wieder brandgefährlich.

Als Josh Brittain in der zehnten und Nico Wolfgramm 20 Sekunden später auf 3:0 erhöhten, war die Stimmung im Stadion herausragend, es erinnerte fast an die Playoffs im Frühjahr. Für Kilar war der Arbeitstag beendet, fortan hütete Sebastian Albrecht das Gäste-Tor.
Doch Crimmitschau kämpfte sich zurück: In der 15. Spielminute verkürzte Pohl in Überzahl aus spitzem Winkel. Zu diesem Zeitpunkt fehlte bereits Mathias Müller, der mit einer Oberkörperverletzung vom Eis musste.

Im zweiten Abschnitt erhöhten zunächst die Hausherren auf 4:1 (25: 52). Litesov traf mit seinem zweiten Tor und sorgte zunächst für Sicherheit. Crimmitschau drückte anschließend und übte unheimlichen Druck auf das Deggendorfer Tor aus, doch Jason Bacashihua konnte zunächst noch mit spektakulären Paraden einen weiteren Treffer verhindern. In der 15. Minute war er allerdings machtlos, als Vincent Schlenker am langen Pfosten lauernd das 4:2 erzielte. Zwei Minuten vor der zweiten Pause verkürzte Christoph Körner, nachdem die Deggendorfer den Puck nicht aus dem eigenen Drittel befördern konnten – da deutete sich schon an, dass es noch eine ganz schwere Aufgabe werden wird.

Im Schlussdrittel drehten die Gäste schließlich die Partie: Zunächst traf Rob Flick (42:22), der völlig allein vor Bacashiuha auftauchte. Beim 4:5 sprang ausgerechnet die Scheibe von "Cash" über die Beine ins Tor (51:11). Die Gäste sahen eigentlich schon wie der sichere Sieger aus, bis Sergej Janzen zweieinhalb Minuten vor Spielende nochmal ausgleichen konnte. Er setzte sich gut durch und traf aus kurzer Distanz zum 5:5 (57:33).

In der Verlängerung vergab der DSC seine Möglichkeiten in Überzahl, so dass am Ende das Penaltyschießen herhalten musste. Während bei Deggendorf Janzen und Gawlik vergaben, trafen bei den Gästen Klöpper und Walsh. Somit nahmen die Gäste den Zusatzpunkt nicht unverdient mit nach Hause und konnten vor rund 800 Gäste-Fans den Erfolg gebührend feiern. Bitter für Deggendorf: Kurz vor Ende der regulären Spielzeit schied auch noch Alex Roach verletzungsbedingt aus. − rr













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