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4:3 gegen Schwenningen | 26.01.2021 | 14:26 Uhr

Aufwind nach "Payback-Game": Wieso die Straubing Tigers in der DEL plötzlich richtig in Fahrt kommen

von Sebastian Lippert

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Kollektiver Jubel: Nach dem Sieg gegen Schwenningen herrscht wieder gute Laune bei den Straubing Tigers um Marcel Brandt (v.l.), Brandon Gormley, Kael Mouillierat, Antoine Laganiere und Chasen Balisy. −Foto: Harald Schindler

Kollektiver Jubel: Nach dem Sieg gegen Schwenningen herrscht wieder gute Laune bei den Straubing Tigers um Marcel Brandt (v.l.), Brandon Gormley, Kael Mouillierat, Antoine Laganiere und Chasen Balisy. −Foto: Harald Schindler

Kollektiver Jubel: Nach dem Sieg gegen Schwenningen herrscht wieder gute Laune bei den Straubing Tigers um Marcel Brandt (v.l.), Brandon Gormley, Kael Mouillierat, Antoine Laganiere und Chasen Balisy. −Foto: Harald Schindler


Das Eisstadion am Pulverturm bleibt fest in Hand der Tigers: Die Straubinger holten mit dem 4:3 am Montagabend gegen die Schwenningen Wild Wings bereits den vierten Heimsieg und erstmals in dieser DEL-Saison zwei Siege nacheinander. Trainer Tom Pokel erkannte im energischen Auftritt einen anhaltenden Aufwärtstrend nach dem schwachen Saisonstart und lobte den Landshuter Marco Baßler, der seine DEL-Tor-Premiere feierte.

Mitchell Heard (7.), Marco Baßler (23.) und Chasen Balisy (28.) hatten Straubing in einem intensiven, schnellen Eishockey-Match dreimal in Führung gebracht – zum 1:0, 2:1 und 3:2. Die Gäste aus Baden-Württemberg präsentierten sich aber unheimlich effektiv und glichen zwischenzeitlich zum 1:1 (15., Thuresson, Konter) und 2:2 (27., Fischer, Torwartfehler von Matt Robson) aus. Der spielentscheidende Treffer zum 4:2 gelang Nick Latta (46.). Goalie Matt Robson war nach Verletzungspause ins Tor zurückgekehrt und leistete sich beim 2:2 einen groben Schnitzer, als er die Scheibe an der Stockhand vorbei passieren ließ.

"Gegen Schwenningen braucht man einen Arbeitssieg", sagte Pokel hinterher auf der virtuellen Pressekonferenz und zog immer wieder Vergleiche mit dem ersten Hinspiel gegen die Wild Wings (2:5): "Damit waren wir nicht zufrieden. Das war heute unser Payback-Game." Die ersten zehn Minuten sollten Pokel besonders gut gefallen: Die Tigers gewannen die Zweikämpfe, brachten die Scheibe immer wieder tief ins Angriffsdrittel, spielten simpel und hart.

Der Sieg war umso wichtiger, als Straubing den Abstand in der Gruppe-Süd-Tabelle auf vier Punkte verkürzte: Schwenningen gehört zu den direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoff-Ränge. Man komme gerade in Fahrt, sagte Pokel: "In den ersten sechs Spielen hatten wir unsere Form nicht. Umso mehr Selbstvertrauen wir haben, desto leichter tun wir uns." Das bekam Schwenningen zu spüren. Während Straubing nach dem ersten Ausgleich noch taumelte und fast in Rückstand geriet, konterten sie den zweiten Ausgleichstreffer im Nu. Im Schlussdrittel brachten die Tigers die Punkte dann nachhause.

"Straubing hat verdient gewonnen", erkannte Gästetrainer Niklas Sundblad an. Beim 500-Spiele-Jubiläum von Stephan Daschner (32) stellten die Tigers überdies vier verschiedene Torschützen, wie Pokel erfreut anmerkte. Über Tor-Debütant Baßler sagte der Trainer: "Er hat Elan und Technik, ist schlauer als noch in der letzten Saison. Er kennt die Taktik und seine Aufgaben und kann das automatisiert abrufen. Die Reihe mit ihm, Sandro Schönberger und Andi Eder ist derzeit eine unserer besten: Sie spielen mit Körper und gewinnen die Zweikämpfe."

Am Freitag geht es für die Tigers weiter, in Augsburg warten die Panther (20.30 Uhr/MagentaSport). "Wir sind sehr happy mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen", sagte Pokel noch. Der Hunger nach Punkten ist deshalb aber noch lange nicht gestillt.












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