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Erste Playoff-Runde wird verkürzt | 15.01.2021 | 11:22 Uhr

Quarantäne bedeutet Playoff-K.o.: Oberliga-Klubs treffen wichtige Entscheidungen

von Sebastian Lippert

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Zum Niederbayern-Derby zwischen den Passau Black Hawks und dem Deggendorfer SC (in weiß) wird es in den Playoffs vermutlich nicht kommen. −Foto: Mike Sigl

Zum Niederbayern-Derby zwischen den Passau Black Hawks und dem Deggendorfer SC (in weiß) wird es in den Playoffs vermutlich nicht kommen. −Foto: Mike Sigl

Zum Niederbayern-Derby zwischen den Passau Black Hawks und dem Deggendorfer SC (in weiß) wird es in den Playoffs vermutlich nicht kommen. −Foto: Mike Sigl


Der Deutsche Eishockey-Bund hat in den vergangenen Tagen weitreichende Entscheidungen zur laufenden Oberliga-Saison getroffen. Der DEB konzentrierte sich dabei auf die Hauptrunde. Muss während der Playoffs eine komplette Mannschaft in Quarantäne, scheidet der betroffene Verein aller Voraussicht nach automatisch aus.

Alle 26 Klubs aus Nord und Süd stimmten den neuen Spielregeln in Videokonferenzen zu.

Erste Playoff-Runde
Die erste Playoff-Runde findet nicht im Best-of-7-Modus statt (vier Siege nötig), sondern im Best-of-5 (drei). Damit wird Platz geschaffen für zwei weitere Spieltage. Die Pre-Play-offs sollen im Relegationsmodus "best-of-2" statt "best-of-3" stattfinden.

Sonntagsspiele
Ab 24. Januar beginnen alle Sonntagsspiele beider Staffeln zeitgleich um 17 Uhr.

Zeit gewinnen
Die Challenge-Runde und die Platzierungsspiele werden um eine Woche nach hinten verschoben, um erneut ein Spielwochenende für Nachholspiele freizuschaufeln. Das Ende der Hauptrunde ist also statt 7. März nun der 16. März. In der Challenge-Round spielt in Hin- und Rückspiel der Erste gegen den Zweiten, 3. gegen 4., 5. gegen 6. und Ende. Die Punkte werden in der regulären Tabelle angerechnet. In der Platzierungsrunde spielen die Verlierer der Pre-Playoffs (best-of-2 statt best-of-3) sowie die Teams auf den Plätzen 11 bis 13 ihre Schlussplatzierung aus. Die Durchführung bleibt – je nach Lage hinsichtlich der Zuschauerbeschränkungen und des weiteren Saisonverlaufs – allerdings vorerst offen.

75-Prozent-Regel und Quotient
Für die Playoffs spielberechtigt sind nur jene Mannschaften, die 75 Prozent ihrer Spieltage absolviert haben. In der Oberliga Süd liegt diese Ziellinie bei 75 Prozent der angesetzten Hauptrundenspiele. Zum Vergleich herangezogen wird nicht die Maximalanzahl von 36 Spieltagen, sondern der Verein, der am Ende die meisten Spiele absolviert hat. Sobald eine Mannschaft nicht alle Spieltage absolviert hat, wird die Rangfolge in der Tabelle nach dem Quotienten berechnet (Punkte pro Spiel). Die Platzierung in der Abschlusstabelle erfolgt in dem Fall zunächst nach dem Punktequotienten (Anzahl Punkte geteilt durch Anzahl der gewerteten Spiele, gerundet auf zwei Stellen nach dem Komma). Ergibt dies keine eindeutige Reihenfolge, so wird das Torverhältnis herangezogen (Quotient aus Tordifferenz geteilt durch Anzahl der gewerteten Spiele, ebenfalls gerundet auf zwei Stellen nach dem Komma). Ist auch hier kein Unterschied auszumachen, so findet der Art. 23 Abs. 3 b) der Spielordnung Anwendung und es wird der direkte Vergleich genutzt

Quarantäne während Playoffs?
Muss eine komplette Mannschaft während der Playoff-Phase in Quarantäne, scheidet die betroffene Mannschaft aller Voraussicht nach automatisch aus den Playoffs aus. Der Gegner rückte dann also vor in die nächste Runde. Beschlossen ist dies bislang noch nicht. Die Vereine wollen sich darauf konzentrieren, die Hauptrunde durchzubringen. "Sollte so ein Fall eintreten, dann ist es bedingt durch die Quarantäne-Zeit ja gar nicht mehr möglich, das nachzuholen. In den Playoffs hat man keinen Spielraum", bestätigte DEB-Pressesprecher Ruben Stark im Telefonat mit der Passauer Neuen Presse.

Bis zum aktuellen Spielwochenende hat die Oberliga Süd genau die Hälfte der maximal 234 Hauptrundenspiele absolviert, das sind 78,5 Prozent der angesetzten Begegnungen. In der Oberliga Nord sind bisher 118 von 133 angesetzten Spielen bestritten worden, das entspricht 88,7 Prozent. Allerdings plant die Oberliga Nord durch einen anderen Modus mit insgesamt 312 Spielen in der Hauptrunde, weshalb sie erst bei rund 38 Prozent der zu absolvierenden Spiele steht. Die Oberliga Nord spielt seine reguläre Saison bis 5. April und beginnt voraussichtlich vier Tage danach mit den Playoffs.

Der DEB hat zum Ziel, wie gehabt ein Finale zwischen Nord-Sieger und Süd-Sieger auszutragen. Die einzige nicht-aufstiegsberechtigte Mannschaft sind die Tilburg Trappers, ein Verein aus den Niederlanden.

"Wir haben in wirklich kooperativer Art und Weise mit allen Oberligisten konstruktiv an diesen Vereinbarungen gearbeitet. Die Vereine sind extrem darauf aus, dass diese Spielzeit in würdiger und sportlich fairer Form zu Ende gebracht wird (...). Der DEB ist den Vereinen für dieses geschlossene Vorgehen und die Kooperationsbereitschaft sehr dankbar", wird Ligenleiter Markus Schubert in der Pressemitteilung zitiert.












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