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BEV nimmt Stellung zur Saisonfortführung | 30.11.2020 | 22:09 Uhr

Neuer Modus, aber weiterhin zwei Aufsteiger in den Bezirksligen – Fix: ERC Regen zieht Team zurück

von Felix Drexler

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Müssen sich gedulden: Die Spieler des ERC Regen werden in dieser Saison kein Spiel mehr bestreiten. Der Verein hat die erste Mannschaft nun auch offiziell vom Bezirksliga-Spielbetrieb zurückgezogen. −Foto: Christian Göstl

Müssen sich gedulden: Die Spieler des ERC Regen werden in dieser Saison kein Spiel mehr bestreiten. Der Verein hat die erste Mannschaft nun auch offiziell vom Bezirksliga-Spielbetrieb zurückgezogen. −Foto: Christian Göstl

Müssen sich gedulden: Die Spieler des ERC Regen werden in dieser Saison kein Spiel mehr bestreiten. Der Verein hat die erste Mannschaft nun auch offiziell vom Bezirksliga-Spielbetrieb zurückgezogen. −Foto: Christian Göstl


Die Ungewissheit bei den bayerischen Amateur-Eishockeyspielern ist groß, die Unzufriedenheit wächst. Aber bislang glaubt der Bayerische Eissport-Verband (BEV) noch daran, dass die von Corona so stark beeinflusste Spielzeit auch beendet wird. Das macht der Verband in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung deutlich. Darin macht Obmann Frank Butz den Vereinen Hoffnung auf eine baldige Rückkehr auf das Eis. Auch plant der BEV weiterhin mit zwei Aufsteigern aus den Bezirksligen. In den Landesligen dagegen soll die Auf- und Abstiegsregelung bekanntlich ausgesetzt werden. Traurige Gewissheit herrscht unterdessen beim ERC Regen: Der Verein hat seine Mannschaft nun auch offiziell vom Bezirksliga-Spielbetrieb abgemeldet.

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Mit einem Schreiben wendet sich der BEV am Montagnachmittag an seine Mitgliedsvereine. Darin heißt es: "Bekanntlich hatten wir für den 1. Dezember 2020 die Wiederaufnahme des Trainingsbetrieb und mit dem kommenden Wochenende die Wiederaufnahme des Spielbetriebs geplant. Die seit dem 2. November 2020 bestehende Unterbrechung des gesamten BEV Spielbetriebs wird daher bis einschließlich 10. Januar 2021 verlängert."

Gemeinsam mit den Ligasprechern arbeite man derzeit an alternativen Modellen für die Weiterführung des Spielbetriebs. Den Worten von Obmann Frank Butz zufolge soll aber in jedem Fall die Auf- und Abstiegsregelung in den Landesligen ausgesetzt werden. Ein für die Vereine möglicherweise entscheidender Punkt hinsichtlich einer Fortsetzung der Saison generell.

Zeitliche Engpässe ergeben sich auch in den Bezirksligen und der Frauen-Landesliga, Meister und Aufsteiger soll es aber in diesen Spielklassen geben. "Durch eine Reduzierung von der 1,5-fach Runde in eine Einfachrunde besteht für die Senioren-Bezirksligen, Stand heute, weiterhin die Möglichkeit, den Meisterschaftsspielbetrieb zur Ermittlung des Bayerischen Meisters und der beiden Aufsteiger in die Landesligen fortzuführen", heißt es in der Stellungnahme.

Ebenso plant der Verband, den Spielbetrieb aller Nachwuchsligen wieder aufzunehmen. Allerdings erfordere dies für einige Altersklassen eine Anpassung, zu den vor der Saison gewählten Modi-Modellen. Die Planungen laufen.

Obwohl das Eishockey nicht als "Virenschleuder" auszumachen sei, sei man sich klar darüber, dass man einen Beitrag zu leisten habe. Die Unterbrechung des Spielbetriebs bezeichnen die Verantwortlichen demnach als "eine akzeptable Entscheidung" – jedoch nicht die Einstellung des Trainingsbetriebs. "Die Rückkehr in das Mannschaftstraining und in sich geschlossene Trainingsgruppen sehen wir weiterhin, als unser erstes oberstes Ziel an. Dies reklamieren wir auch ständig über die uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Der Sport ist nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung."

Inzwischen steht auch fest, dass der Spielbetrieb in der Bezirksliga-Gruppe 1 in diesem Winter mit höchstens sechs Mannschaften fortgeführt werden kann. Neben dem EHC Mitterteich hat nun auch der ERC Regen den Spielbetrieb offiziell eingestellt. Die ambitionierten Bayerwäldler, immerhin amtierender Meister, wurden vor zwei Wochen vor vollendete Tatsachen gestellt, als der Landkreis bekannt gab, die Franz-Zwiebel-Eishalle zum neuen Corona-Impfzentrum umfunktionieren zu wollen. Mit dieser Entscheidung verlieren die Red Dragons ihre Trainings- und Spielstätte. Die Konsequenz: das Saisonaus.

"Bislang wissen wir noch nicht, wie wir damit umgehen sollen", sagt Alexander Simon, zweiter Vorsitzender des ERC Regen auf Nachfrage von Heimatsport.de. Klar ist: In den kommenden Monaten herrscht Stillstand bei den Drachen, der Verein wird in allen Bereichen heruntergefahren. Dennoch hoffe man, so Simon, dass die Spieler dem ERC auch weiterhin die Treue halten. "In den Gesprächen haben uns fast alle den Rücken gestärkt. Aber im Endeffekt hängt viel davon ab, ob der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird. Sollte es so kommen, könnte es schon sein, dass der ein oder andere noch wechseln wird."

Und für die Regener Drachen kann es sogar noch schlimmer kommen. Schließlich ist das Impfen ein langfristig angelegter Prozess, wodurch auch die Hallenbelegung entsprechend beeinflusst werden könnte. Wielange in der Eishalle geimpft wird? Das kann im Moment niemand sagen.

Beim ERC richtet man deshalb schon den Blick auf die kommende Saison. Der Klub hofft, dass er im Herbst wieder in der Lage ist, einen geregelten Trainingsbetrieb anzubieten. "Wir haben zwar die Zusage von der Landrätin und dem Betreiber, dass wir pünktlich zur neuen Saison wieder in die Halle dürfen", führt Simon aus. "Falls die Entwicklungen aber anders verlaufen, werden wir wohl wieder eher nebensächlich sein." − red












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