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Solange Abstand eingehalten werden kann | 17.09.2020 | 14:51 Uhr

Jetzt herrscht wohl Klarheit: 1000 Zuschauer für DSC, Black Hawks & Co.

von Sebastian Lippert

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Mitte Oktober will die Eishockey-Oberliga den Spielbetrieb aufnehmen. Die Frage ist nur, vor wie vielen Fans der Deggendorfer Verteidiger Marcel Pfänder (im Bild) dann auflaufen wird? −Foto: Roland Rappel (Archiv)

Mitte Oktober will die Eishockey-Oberliga den Spielbetrieb aufnehmen. Die Frage ist nur, vor wie vielen Fans der Deggendorfer Verteidiger Marcel Pfänder (im Bild) dann auflaufen wird? −Foto: Roland Rappel (Archiv)

Mitte Oktober will die Eishockey-Oberliga den Spielbetrieb aufnehmen. Die Frage ist nur, vor wie vielen Fans der Deggendorfer Verteidiger Marcel Pfänder (im Bild) dann auflaufen wird? −Foto: Roland Rappel (Archiv)


Der Spielbetrieb der Eishockey-Ligen im Profibereich steht und fällt mit der Anzahl der Zuschauer. Das gilt insbesondere für die Oberligisten, die an der Schwelle zwischen Amateur- und Spitzensport stehen, aber noch dem oberen Drittel angerechnet werden. 600 Zuschauer? Unmöglich, heißt es dann. 300? Der Tod! Nun aber flackert ein Licht auf am Ende des Tunnels: Das Ministerium lieferte auf Anfrage der Passauer Neuen Presse vom Donnerstag eine Interpretation jenes Beschlusses vom Dienstag, welcher große Verwirrung unter den Vereinen hervorgerufen hatte. Demnach dürfen in jedes Stadion einer Profi-Mannschaft mindestens 1000 Fans – sofern der Abstand eingehalten werden kann.

Die Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien hatte am Dienstag ein Papier verfasst unter dem Titel "CdS-AG Sportveranstaltungen". Dazu heißt es unter anderem: "Die zulässige Zuschauerzahl wird für jeden Austragungsort durch die Einhaltung des Abstandsgebots entsprechend den dafür geltenden Landesregelungen und die Kapazität der örtlichen Infrastruktur (v.a. Sanitär, Gastronomie, ÖPNV, Individualverkehr) bestimmt. Die Zuschauerkapazität entspricht der Anzahl der Personen, die mit vorhandenem Platz und vorhandener Infrastruktur in der verfügbaren Zeit unter Einhaltung des Mindestabstands bewältigt werden kann. (...) Als zulässige Höchstkapazität während des Probebetriebs wird oberhalb einer absoluten Zahl von 1000 Zuschauern 20 Prozent der jeweiligen Stadien- oder Hallenkapazität empfohlen."

Was das nun genau bedeuten soll, denn rechtssicher ist es noch nicht, das erfuhr die PNP am Donnerstag aus dem Ministerium.

Aus dem vorher komplizierten Beamtendeutsch wird nun eine einfache Rechnung: Was die Höchstkapazität angeht, zählt die höhere Zahl. In einem beispielhaften Fall des Deggendorfer SC wären 20 Prozent der Stadionkapazität (2700) nur 540 Fans. Weil 1000 mehr ist als 540, dürften 1000 hinein – solange der Mindestabstand gewahrt werden kann.

Im Stadion selbst ist dann laut des Ministeriumsmitarbeiters davon auszugehen, dass die geltenden Landesregeln auch dort Bestand haben; es wäre in bayerischen Eisstadien demnach möglich, wie auch in Biergärten zu zehnt als Gruppe zusammenzusitzen oder -stehen. Der Mitarbeiter wies aber mit Nachdruck darauf hin, dass es sich bei alldem um die reine Interpretation des Beschlusses handle – und nicht bereits um die endgültige, rechtsverbindliche Verordnung. In der Bayernliga und unterhalb sind mindestens 200 und höchstens 400 Zuschauer erlaubt, hier greift die Regelung für Amateure. Alkohol darf nicht ausgeschenkt werden.

Das neue Rahmenhygienekonzept wird für spätestens Freitag erwartet.












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