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02.09.2020 | 18:34 Uhr

Eishockey-Bund hält am Oberliga-Start Mitte Oktober fest – und kritisiert die Politik

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Das erste Bully in der neuen Oberliga-Saison sehnen die Verantwortlichen des Deutschen Eishockey-Bundes herbei. −Foto: dpa

Das erste Bully in der neuen Oberliga-Saison sehnen die Verantwortlichen des Deutschen Eishockey-Bundes herbei. −Foto: dpa

Das erste Bully in der neuen Oberliga-Saison sehnen die Verantwortlichen des Deutschen Eishockey-Bundes herbei. −Foto: dpa


Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. hat sich am Mittwochnachmittag in einer Videokonferenz mit den Oberligisten Nord und Süd darauf verständigt, vorerst am derzeit vorgesehenen Saisonstart am 16./17. Oktober 2020 festzuhalten. Zudem wurde vereinbart, bei der Politik mit Nachdruck für eine Aufnahme der beiden Oberligen als höchste DEB-Ligen in das Corona-Hilfspaket der Bundesregierung für professionelle und semiprofessionelle Mannschaftssportarten zu werben.

Die Oberligisten sind enttäuscht, dass sie gemäß der Richtlinie des Bundesministeriums für Inneres zu den sogenannten "Coronahilfen Profisport" zunächst nicht antragsberechtigt sein sollen. Vor dem Hintergrund eines Gesamtumsatzes der Oberliga von ca. 22 Millionen Euro, Zuschauereinnahmen von insgesamt rund sieben Millionen Euro pro Saison und einer Vielzahl von Arbeitsplätzen, die im direkten Zusammenhang mit dem Oberligaspielbetrieb stehen, hätten sich die professionell und semiprofessionell aufgestellten Vereine eine Einbeziehung gewünscht.

Ob der vorgesehene Saisonstart tatsächlich beibehalten werden kann, soll in einer weiteren Videokonferenz am 15. September abgestimmt und beschlossen werden. Dieser Videokonferenz gehen zunächst weitere politische Beratungen und Entscheidungen voraus, die eine erneute Bewertung der Situation nach sich ziehen werden und von denen die Durchführbarkeit des Oberligaspielbetriebes abhängt. Insgesamt waren sich DEB und die Vereine einig, dass die aktuellen Tendenzen eher positiv zu interpretieren sind, was durch Vorstöße in einigen Bundesländern erkennbar wird. Jedoch werden behördliche Entscheidungen hinsichtlich der Zulassung von Zuschauern eine maßgebliche Rolle spielen. Der Start des Spielbetriebs sowie der Umgang mit den seit Dienstag bekannten Richtlinien zu den finanziellen Überbrückungshilfen des Bundes waren die zentralen Themen der Videositzung.

DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel: "Unser Ziel für die Oberliga ist es zu spielen und dann zu prüfen, unter welchen Bedingungen das möglich ist. Die Zuschauerkapazität wird der entscheidende Knackpunkt sein. Wir werden nicht lockerlassen, für Verständnis und Unterstützung in der Politik zu kämpfen. Wir wollen erreichen, dass die Oberliga als höchste DEB-Spielklasse in das Hilfspaket einbezogen wird und setzen die direkten partnerschaftlichen Gespräche mit der Politik sowie eine anderweitige Kommunikation bundesweit fort. Gleichzeitig müssen wir den Fakten ins Auge sehen und uns hinsichtlich des Starttermins eine Flexibilität bewahren, am 15. September wird diesbezüglich eine Entscheidung getroffen. Dies sind wir unseren Vereinen schuldig. Aber wir stellen fest, dass Bewegung in die Diskussion um Sportveranstaltungen gekommen ist, deshalb arbeiten wir weiter konstruktiv und zielorientiert an Lösungen." − red












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