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DEB legt Hygienekonzept vor | 17.07.2020 | 07:00 Uhr

Eishockey-Saisonstart mit Fans? Es ist noch ein sehr weiter Weg – nun sind die Klubs gefragt

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Wie viele Straubinger Fans dürfen in Corona-Zeiten ins Eisstadion am Pulverturm? Diese Frage lässt das DEB-Hygienekonzept offen. Über die Zulassung von Zuschauern kann in jedem Bundesland anders entschieden werden. −Foto: Engelbrecht, Imago Images

Wie viele Straubinger Fans dürfen in Corona-Zeiten ins Eisstadion am Pulverturm? Diese Frage lässt das DEB-Hygienekonzept offen. Über die Zulassung von Zuschauern kann in jedem Bundesland anders entschieden werden. −Foto: Engelbrecht, Imago Images

Wie viele Straubinger Fans dürfen in Corona-Zeiten ins Eisstadion am Pulverturm? Diese Frage lässt das DEB-Hygienekonzept offen. Über die Zulassung von Zuschauern kann in jedem Bundesland anders entschieden werden. −Foto: Engelbrecht, Imago Images


Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat mit einem Hygienekonzept den Rahmen für die neue Spielzeit mit Zuschauern vorgegeben. Ob dies auch in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) gelingt, ist noch unklar. "Jetzt sind die Klubs gefordert. Das Entscheidende muss jetzt vor Ort passieren", sagte der am vorgelegten Konzept beteiligte DEL-Spielbetriebsleiter Jörg von Ameln am Donnerstag. Auf Grundlage des von DEB und DEL erarbeiteten Plans sollen die Profi-Kubs nun jeweils ein eigenes Konzept erstellen, über das letztendlich die regionalen Gesundheitsämter entscheiden.

Unabhängig vom 81 Seiten umfassenden Konzept, das zunächst vor allem eine generelle Rückkehr zum Trainings- und Spielbetrieb ermöglichen soll, arbeiten Vertreter der Eishockey-, Handball- und Basketball-Profiligen derzeit gemeinsam daran, die kommende Spielzeit mit Zuschauern zu ermöglichen. Um Zeit dafür zu gewinnen, verlegten alle Ligen ihre Saisonstarts. Die Handball-Bundesliga soll am 1. Oktober starten, DEL und Basketball-Bundesliga dagegen erst im November.

"Wir brauchen Zuschauer", sagte DEB-Präsident Franz Reindl am Donnerstag und ergänzte: "Wir tun alles dafür, dass wir mit Zuschauern spielen können." Anders als im Fußball sind die Profi-Ligen der drei anderen großen Teamsportarten zwingend auf Zuschauer angewiesen. Geisterspiele sind wirtschaftlich nicht darstellbar und jeweils nur für eine begrenzte Zeit denkbar.

Singen und Anfeuern nur mit Maske

Die Zuschauer müssten aber wohl einige Einschränkungen in Kauf nehmen. DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel prophezeite genau vorgegebene Wege, etwa zu den Toiletten oder zum Bratwurststand. "Möglichkeiten zu Fiebermessungen im Eingangsbereich vor Betreten des Stadions müssen geschaffen werden", heißt es zudem in dem Konzept. Singen und Anfeuern soll nur, wer eine sogenannte FFP2-Maske trägt. Wie sich die durch Masken gesungenen Sprechchöre anhören, ist nur eine der Fragen, die am Donnerstag unbeantwortet blieben.

Da alles auf einen Spielbetrieb mit Zuschauern ausgelegt ist, blieb das vom DEB vorgelegte Konzept – anders als etwa das von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für ihre Geisterspiele – in Teilen reichlich vage. Denn über die Zulassung von Zuschauern kann in jedem Bundesland anders entschieden werden. Auch die regionalen Gesundheitsämter können unterschiedliche Auflage machen. Zudem gibt es etwa im 13.205 Zuschauer fassenden ISS-Dome für die Düsseldorfer EG andere Möglichkeiten, mehr Fans corona-konform unterzubringen, als im Eisstadion am Pulverturm der Straubing Tigers mit 5739 Plätzen.

Am Ende entscheidet die Politik

"Wir können keine Komplettlösung anbieten und haben lokale Besonderheiten ausgeklammert", sagte Schaidnagel daher und sieht seine allgemeinen Vorgaben für die Unterbringung und das Verhalten von Spielern und Offiziellen in den Stadien lediglich als Leitfaden. "Wir denken aber, dass wir eine praktikable Vorlage geleistet haben", sagte der 39-Jährige. Wie praktikabel die tatsächlich ist, entscheidet die Politik. An entscheidenden Stellen soll das Konzept schon seit einiger Zeit vorliegen. Eine Rückmeldung gibt es bislang aber noch nicht.

Unklar bleibt auch die Frage der künftigen Corona-Tests. "Die Frage der Testung ist noch nicht geklärt", räumte der medizinische DEB-Koordinator Lutz Graumann ein: "Wir müssen einen Rhythmus finden, in dem wir Spieler regelmäßig testen. Das entscheidet jeder Verein vor Ort." Ob die Regelmäßigkeit der Tests dann von den finanziellen Möglichkeiten jedes Klubs abhängig ist und etwa beim EHC München öfter getestet wird als bei den Pinguins Bremerhaven, blieb ungeklärt. "Es geht hierbei um die Gesundheit der Spieler. Da können finanzielle Dinge keine Rolle spielen", sagte von Ameln zwar. Wer die Tests aber bezahlen soll, ist noch offen.












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