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Talentförderung am Pulverturm | 25.03.2020 | 15:06 Uhr

Loibl, Brunnhuber, Klein: Die Straubing Tigers und ihr Auge für Nachwuchshoffnungen

von Michael Duschl

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Mit einer herausragenden Saison in der Oberliga Süd spielte sich Adrian Klein (hier im Zweikampf mit Deggendorfs David Seidl) in den Fokus des DEL-Klubs Straubing Tigers. −Foto: Roland Rappel

Mit einer herausragenden Saison in der Oberliga Süd spielte sich Adrian Klein (hier im Zweikampf mit Deggendorfs David Seidl) in den Fokus des DEL-Klubs Straubing Tigers. −Foto: Roland Rappel

Mit einer herausragenden Saison in der Oberliga Süd spielte sich Adrian Klein (hier im Zweikampf mit Deggendorfs David Seidl) in den Fokus des DEL-Klubs Straubing Tigers. −Foto: Roland Rappel


Er könnte einer der jüngsten Debütanten der DEL-Geschichte werden: Die Straubing Tigers haben am Dienstag die Verpflichtung von Adrian Klein bekannt gegeben. Der erst 16 Jahre alte Verteidiger aus der Oberpfalz ist das nächste Talent, das die Gäubodenstädter für die höchste deutsche Eishockey Liga aufbauen wollen.

Dieses Modell hat sich in jüngerer Vergangenheit mehrfach bewährt. Eigengewächs Stefan Loibl aus Aiterhofen (Lkr. Straubing) spielte sich in den Fokus der Adler Mannheim und läuft ab nächster Saison für den achtmaligen deutschen Meister auf, der dem 23-Jährigen einen Dreijahresvertrag gab. Der Marktredwitzer Maximilian Gläßl (23) oder Linksschütze Tim Brunnhuber aus Eggenfelden (Lkr. Rottal-Inn) sind weitere Beispiele, wie effizient die Tigers Talente finden und weiterentwickeln. Der 21-Jährige bestritt in seiner ersten DEL-Saison alle 52 Hauptrundenspiele (sechs Tore / acht Assists) und wurde als einer von sechs Spielern für die Wahl zum DEL-Rookie des Jahres nominiert.

Eine große Rolle bei der Förderung von jungen Spielern übernimmt natürlich Headcoach Tom Pokel (52), der Talenten auf Anhieb Eiszeit gewährt und "schrittweise Verantwortung" überträgt, wie Tim Brunnhuber vor wenigen Monaten im PNP-Gespräch verriet.

Deshalb verwundert es nicht, dass nun Adrian Klein am Pulverturm für sich die beste Perspektive sieht. "Ich will mir viel von meinen Mitspielern abschauen. Hier ist vor allem Tim Brunnhuber ein Vorbild", sagt der Oberpfälzer im Interview, das sein neuer Verein am Mittwoch veröffentlichte. Der Wechsel nach Straubing hatte sich in den vergangenen Wochen bereits angedeutet. Klein spielte für die Blue Devils Weiden eine herausragende erste Oberliga-Saison, wurde als einer von mehreren Nachwuchshoffnungen Ende Februar von den Straubing Tigers zum Sichtungstraining eingeladen. Dabei überzeugte der Juniorennationalspieler, der im September 17 Jahre alt wird. Laut Blue-Devils-Geschäftsführer Franz Vodermeier wollten die Niederbayern den Wechsel so schnell wie möglich über die Bühne bringen.

Klein: "Meine Schnelligkeit ist meine größte Stärke"

Ob Klein bereits ab Herbst 2020 für die DEL vorgesehen ist, ließen die Tigers zunächst offen. Möglich ist eine Förderlizenz bei einem Partnerverein. Das Talent selbst möchte freilich so früh wie möglich Erfahrungen in der 1. Liga sammeln: "Mein Ziel ist es, in der DEL Eiszeit zu erhalten", sagt Klein, der sich wie folgt selbst beschreibt: "Meine Schnelligkeit auf dem Eis ist meine größte Stärke. Außerdem bewahre ich viel Ruhe und habe einen guten Überblick." Bevor er sich aber voll auf Eishockey konzentrieren kann, möchte Adrian Klein, der gern Motorrad fährt und Angeln geht, im Juli seinen Wirtschaftsabschluss machen.

Theoretisch darf Klein ab sofort in der DEL spielen, laut Spielordnung des DEL-Regelbuch beträgt das Mindestalter für die Teilnahme an DEL Spielen 16 Jahre. Sollte Klein, der seit 2018 für Juniorennationalmannschaften aufläuft, im Herbst bereits eingesetzt werden, wäre er neben Marcel Goc oder Marco Sturm einer der jüngsten Debütanten der DEL. Sturm stand einen Tag vor seinem 17. Geburtstag erstmals auf DEL-Eis, Goc (36), der seine Karriere vor wenigen Tagen beendete, war kaum 16 Jahre alt, als seine großartige Karriere 1999 im Trikot der Schwenninger Wild Wings begann.












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