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Trainer-Hammer in Passau | 25.02.2020 | 12:20 Uhr

Rücktrittsankündigung unmittelbar vor Spiel: Deswegen flog Heinz Feilmeier bei den Black Hawks

von Alexander Augustin

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Plötzlich raus: Heinz Feilmeier bei den Passau Black Hawks. −Foto: Daniel Fischer

Plötzlich raus: Heinz Feilmeier bei den Passau Black Hawks. −Foto: Daniel Fischer

Plötzlich raus: Heinz Feilmeier bei den Passau Black Hawks. −Foto: Daniel Fischer


Die Passau Black Hawks haben Trainer Heinz Feilmeier (52) von seinen Aufgaben entbunden. Der Verein reagiert damit auf die anhaltende Talfahrt und die fünf Spiele dauernde Niederlagen-Serie in der Verzahnungsrunde der Eishockey-Bayernliga. Das teilte der Verein gestern Abend mit. Wie Vorstand Christian Eder gegenüber heimatsport.de erklärte, gab es zwei Gründe für die Trennung: die sportliche Talfahrt und – Feilmeier hatte vor dem Spiel gegen Landsberg am Freitag seinen Rücktritt zum Saisonende erklärt. "Für uns war vor allem der Zeitpunkt – unmittelbar vor einem Spiel – etwas unverständlich", sagte Eder. Feilmeier selbst äußerte sich am Dienstagmorgen.

"Wir bedanken uns bei Heinz Feilmeier für seine Arbeit. Wir gehen absolut im Guten auseinander, er hat über weite Strecken einen guten Job gemacht", sagte Vorstand Christian Eder am späten Montagabend. "Die sportliche Tendenz zeigte aber schon vor den fünf Niederlagen nach unten, auch wenn wir da noch Siege eingefahren haben." Ausschlaggebend sei aber Feilmeiers Rücktrittsankündigung in der Kabine kurz vor dem Bully der Heimpartie gegen Landsberg gewesen (2:4): "Der Trainer kam vor dem Spiel in die Kabine und hat bekanntgegeben, dass er zum Saisonende aufhört. Das war kein gutes Zeichen an die Mannschaft. Es war eine Aussage zum falschen Zeitpunkt", sagte Eder. Feilmeier habe persönliche Gründe für die Entscheidung angeführt. Der gebürtige Nürnberger übernahm die Dreiflüssestädter vor der laufenden Saison. Zuvor war er bei den Wanderers Germering und den Trostberg Chiefs hinter der Bande tätig. Die Entscheidung, sich nach einem guten halben Jahr vom Trainer zu trennen, habe man sich nicht leicht gemacht, so Black-Hawks-Vorstand Eder. Man habe aber "gemerkt, dass die Mannschaft den Kopf nicht frei hat."

Für die anstehenden Playoffs zur Oberliga soll der Kanadier John Samanski die Mannschaft wieder auf Kurs bringen. Er wird allerdings erst nach den Spielen am Wochenende (Freitag, 20 Uhr, in Sonthofen und Sonntag, 18 Uhr, gegen Waldkraiburg) auf der Bank sitzen. "John Samanski ist noch auf Heimatbesuch in Kanada und kann so schnell nicht zurückfliegen", sagte Eder. Samanski ist in Deutschland ein alter Bekannter und hat unter anderem Erding, Miesbach, Dorfen und Klostersee trainiert. Der 57-Jährige, der in Erding wohnt, wird am kommenden Montag in Passau erwartet.

Bis dahin übernehmen der sportliche Leiter Christian Zessack und Christoph Gawlik das Training und die beiden Spiele am Wochenende. − czo

Lesen Sie dazu auch:
- Passau zeigt in Miesbach Moral – und verliert trotzdem: Black Hawks nach fünfter Niederlage in Serie im Sturzflug
- Wo es bei den Passau Black Hawks hakt – und warum bald ein Topscorer zuschauen muss












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