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24.01.2020 | 22:15 Uhr

Verrücktes Topspiel: Zehnter Penalty bringt Sieg für Straubing Tigers gegen Mannheim +++ Ticker

von Michael Duschl

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Straubing Tigers - Adler Mannheim

Straubing Tigers - Adler Mannheim | Stefan Ritzinger

Straubing Tigers - Adler Mannheim - Stefan Ritzinger


Spektakel ist eigentlich untertrieben, um das Topspiel des 40. Spieltags der Deutschen Eishockey-Liga am Freitagabend in Straubing zu umschreiben. Die Tigers haben in einem faszinierenden Duell für die erste Niederlage des heuer einzigen ungeschlagenen DEL-Teams Adler Mannheim gesorgt. 5730 Zuschauer im ausverkauften Eisstadion am Pulverturm tobten nach dem 5:4-Sieg (0:2, 4:1, 0:1, 1:0) im Penaltyschießen – und insbesondere einem zweiten Drittel in dem die Straubinger vier Treffer erzielten.

Die Festung hielt: Im 21. Heimspiel dieser Saison feierten die Straubing Tigers den 18. Sieg und bleiben damit das beste Heimteam der Liga. In der Tabelle fehlen den Gäubodenstädter nur mehr drei Punkte zum besten Hauptrundenergebnis ihrer Vereinsgeschichte. Die Mannschaft von Trainer Tom Pokel lieferte gegen die formstarken Adler zumindest 40 Minuten eine bärenstarke Leistung ab.

Schlag auf Schlag: Drei Tore binnen 31 Sekunden

Zwar lagen die Gäste nach einem Doppelschlag im ersten Drittel (12., 13.) mit 2:0 in Führung und waren im Höhenflug, doch die Tigers kämpften sich in beeindruckender Weise in dieses Topspiel zurück: Felix Schütz (22.) und Tim Brunnhuber (28.) raubten den Adlern die scheinbar souveräne Beute und dann ging es Schlag auf Schlag. Binnen 31 (!!!) Sekunden zappelte die Scheibe rund um die 32. Minute drei Mal im Tor. Die erneute Führung der Adler konterten Mitchell Heard und und Kael Mouillierat binnen 15 Sekunden und plötzlich führten die Straubing Tigers sogar mit 4:3! Die Menge am Pulverturm war außer sich.

Dieses Spektakel hinterließ freilich Spuren, es zerrte an den Kräften der Spieler und im dritten Drittel sahen sich die Tigers vor allem in die Defensive gedrängt. Die Adler flogen wütende Angriffe, konnten sich aber erst in der vorletzten Spielminute entscheidend in Szene setzen und durch das 4:4 von Joonas Lehtivuori die Verlängerung erzwingen. In dieser überstanden die Tigers sogar eine 3–4-Unterzahl (Zeitstrafe gegen Fredrik Eriksson). Somit musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Auch das war kaum an Spannung zu überbieten und avancierten mit Goalie Sebastian Vogl und Jeremy Williams, der den zehnten Penalty zum Siegtreffer verwandelte, zwei Straubinger zu den Helden des Abends. Dann war ein fast drei Stunden elektrisierendes Eishockey-Spiel beendet, ein weiteres denkwürdiges Match am Pulverturm.

Zum Dreier fehlten den Tigers am Ende lediglich 83 Sekunden. Darum war Trainer Tom Pokel auch nicht vollends glücklich nach dem Penaltysieg: "Mit dem ersten Drittel können wir nicht zufrieden sein, Teamgeist und Kampfgeist waren in Ordnung, aber wir müssen bereit sein für 60 starke Minuten, nicht 40 wie heute."

Straubing Tigers – Adler Mannheim 5:4 (0:2, 4:1, 0:1, 1:0) / Tore: 0:1 Denis Reul (12.); 0:2 Jan-Mikael Järvinen (13.); 1:2 Felix Schütz (22.); 2:2 Tim Brunnhuber (28.); 2:3 Thomas Larkin (31.); 3:3 Mitchell Heard (32.); 4:3 Kael Mouillierat (33.); 4:4 Joonas Lehtivuori (59.); 5:4 Jeremy Williams (Penalty).


Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Samstag, 25. Januar, im Sportteil der Heimatzeitung.













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