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Eishockeyfest vor 1100 Fans | 19.01.2020 | 20:50 Uhr

Dreifacher Schindlbeck: Passau Black Hawks schlagen auch Top-Team Sonthofen! +++ Video

von Michael Duschl

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Dreifachtorschütze Dominik Schindlbeck. −Foto: stock4press/Daniel Fischer

Dreifachtorschütze Dominik Schindlbeck. −Foto: stock4press/Daniel Fischer

Dreifachtorschütze Dominik Schindlbeck. −Foto: stock4press/Daniel Fischer


Spätestens jetzt herrscht in Passau eine Eishockey-Euphorie: Die Black Hawks haben am Sonntagabend auch das vierte Spiel der Verzahnungsrunde zur Oberliga Süd gewonnen und führen die Tabelle nach dem überraschenden 4:3-Sieg im Topspiel gegen Oberligist Sonthofen nun sogar an. 1104 Zuschauer in der Passauer EisArena waren begeistert: vom nächsten leidenschaftlichen, hochkonzentrierten Auftritt ihres Teams – und Dreifachtorschütze Dominik Schindlbeck, der die Bulls aus dem Allgäu fast im Alleingang abschoss.

Hinterher stimmte Hawks-Trainer Heinz Feilmeier nach der Pressekonferenz mit den Fans sogar ein "Spitzenreiter, Spitzenreiter hey, hey" an. Der 51-Jährige war voll des Lobes: "Wir haben hart gekämpft, einfach und effektiv gespielt und darum haben wir am Ende verdient gewonnen." Gäste-Coach Martin Ekrt war dagegen bitter enttäuscht: "Nach dem ersten Drittel war ich sicher, dass wir dieses Spiel gewinnen, aber wir haben vier individuelle Fehler gemacht und die hat Passau genutzt, sehr ärgerlich."

Im ersten Drittel war der Respekt, den beide Teams voreinander hatten, deutlich zu sehen. Sie gingen zunächst kein Risiko ein und begegneten sich auf Augenhöhe, mit leichtem Chancenplus für die Passau Black Hawks. Doch als erste jubeln durften die mitgereisten Fans aus dem Allgäu: Nach einem Bully vor dem Passauer Tor schlitterte der Puck direkt vor die Schlittschuhe von Fabjon Kuqi und der zog ansatzlos ab. Hawks-Goalie Clemens Ritschel hatte keine Chance – 0:1 (14.). Mit diesem Zwischenstand ging es in die erste Pause, weil Gäste-Goalie Konstantin Kessler bei Schüssen des Gegners, die gefährlichsten kamen von Petr Sulcik (6.) und Benedikt Böhm (15.), stets zur Stelle war.

Zunehmend dominanter wurde Oberligist ERC Sonthofen in den zweiten 20 Minuten. Die Black Hawks waren defensiv hart gefordert, doch sie hielten die Bulls in Schach und nutzten ihre Möglichkeiten konsequent. In Person von Dominik Schindlbeck. Als Sulcik die Scheibe einem Gegenspieler wegspitzelte, reagierte der 23-Jährige am schnellsten und verwandelte zum 1:1-Ausgleich (30.). Von diesem Rückschlag erholte sich Sonthofen allerdings umgehend und die Bulls hatten in den letzten Minuten des Mittelabschnitts ihre beste Phase. Das 1:2 schien eine Frage der Zeit zu sein. Passaus Coach Heinz Feilmeier reagierte goldrichtig, nahm zwei Minuten vor der Sirene eine Auszeit und bremste damit den Elan des Gegners – mehr noch: nach einer Scheibeneroberung der Hawks an der blauen Linie war Schindlbeck auf und davon und drückte den Puck 21 Sekunden vor der Pause unhaltbar zum frenetisch bejubelten 2:1-Führungstreffer ins Netz.

Das dritte Drittel begann wie das zweite aufgehört hatte: mit einem Passauer Treffer. In Unterzahl gelang Alexander Janzen ein Sololauf, den der 34-Jährige mit all seiner Routine zum 3:1 abschloss (42.). Nicht die Vorentscheidung, weil Robert Hechtl nur 30 Sekunden später in Überzahl den Shorthander korrigierte und mit dem 3:2 die Hoffnungen der Gäste nährte. Die Bulls blieben dran und Vladimir Kames ließ Goalie Ritschel mit einem Schlagschuss keine Chance (54.). Die Bulls drängten danach auf den Siegtreffer, hatten die Rechnung aber nicht mit Passaus Schindlbeck gemacht. Der nutzte einen weiteren Puckverlust der Sonthofener wieder eiskalt aus und erzielte mit seinem dritten Treffer an diesem Abend den erneuten Führungstreffer für die Gastgeber (56.). Damit war der Oberligist geschlagen, weil er sich im drittel Drittel den zweiten Wechselfehler mit anschließender Strafzeit leistete (57.).

EHF Passau – ERC Sonthofen 4:3 (0:1, 2:0, 2:2) / Tore: 0:1 Fabjon Kuqi (14.); 1:1, 2:1 Dominik Schindlbeck (30., 40.); 3:1 Alexander Janzen (42.); 3:2 Robert Hechtl (42.); 3:3 Vladimir Kames (54.); 4:3 Schindlbeck (56.).

Die Pressekonferenz nach dem Spiel im Video













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