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18.10.2019 | 23:10 Uhr

154 Strafminuten: Riesenfrust nach Penalty-Niederlage der Passau Black Hawks gegen Erding

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Ärgerlich: Den Passauern um Petr Sulcik (r.) blieb bloß ein Punkt aus dem Duell mit dem Rivalen aus Erding. −Foto: Daniel Fischer/Stock4Press

Ärgerlich: Den Passauern um Petr Sulcik (r.) blieb bloß ein Punkt aus dem Duell mit dem Rivalen aus Erding. −Foto: Daniel Fischer/Stock4Press

Ärgerlich: Den Passauern um Petr Sulcik (r.) blieb bloß ein Punkt aus dem Duell mit dem Rivalen aus Erding. −Foto: Daniel Fischer/Stock4Press


Die Passau Black Hawks haben das Bayernliga-Duell gegen den TSV Erding am Freitagabend vor 808 Zuschauern in der heimischen Eishalle mit 5:6 nach Penaltyschießen (2:0, 1:3, 2:2) verloren. Dabei verspielten die Passauer eine 3:0-Führung und mussten einen 5:4-Vorsprung in den Schlussminuten noch hergeben. Der Frust saß tief. Besonders die Tatsache, dass offenbar Schiedsrichter Alain Kretschmar das Eishockey-Spiel mit seinen Entscheidungen nachhaltig beeinflusste.

"Kopfschütteln bei beiden Trainern, Hauptdarsteller waren (...) nicht die beiden Mannschaften. Mehr sagen wollte keiner der beiden Trainer, da der Verband keine Aussagen zur Leistung der Schiedsrichter toleriert", meldeten die EHF Passau am Freitagabend kurz in ihrer ersten Analyse. Der Sieg der Gäste aus Oberbayern ginge in Ordnung, wird Passaus Trainer Heinz Feilmeier zitiert. Laut Spielbericht sprachen die Referees insgesamt 154 Strafminuten aus, 88 für die Gastgeber, 66 für die Puckjäger des TSV Erding um ihren Hattrickschützen Florian Zimmermann. Gegen die Passauer Patrick Geiger und Dominik Schindlbeck wurden dabei Spieldauer-Disziplinarstrafen verhängt, auf Seiten der Gäste ereilte Martin Dürr dieses Schicksal.

Black Hawks Trainer Feilmeier war aber auch mit dem Auftritt seiner Mannschaft an diesen Abend nicht zufrieden. "Wir haben bereits 3:0 geführt, da muss man nicht mehr unbedingt das Spiel machen. Dazu kamen viele Fehler über Fehler. Nächste Woche werden wir das Video Material analysieren und gemeinsam mit den Spielern aufarbeiten." so Feilmeier. Drei der fünf Erdinger Treffer in der regulären Spielzeit erzielten die Gäste allesamt in Überzahl. Dazu kommt ein Erdinger Treffer in Unterzahl. Doch auch die Passau Black Hawks schlugen zwei mal in Überzahl und einmal in Unterzahl zu. So ging es mit einem Spielstand von 5:5 in die Verlängerung. Und dort ging die One-Man Show weiter. So dürfte es in Eishockey- Deutschland ziemlich einmalig sein, dass in einer fünfminütigen 3 gegen 3 Overtime zwei Penaltys ausgesprochen wurden. Doch sowohl Erding wie auch Passau konnte aus den Penalty-Entscheidungen in der Verlängerung kein Kapital schlagen. So musste am Schluss das Penalty schießen die Entscheidung bringen. Dort hatten die Gladiators das bessere Ende für sich und nehmen den Zusatzpunkt mit in die Weißbierstadt.

Die Diskussionen um die Leistungen der Unparteiischen gibt es in der aktuellen Bayernliga Saison bereits wieder seit dem ersten Spieltag. Trainer und Vereinsoffizielle sind aber die Hände gebunden, da der bayerische Eissportverband selbst bei berechtigter Kritik sofort empfindliche Strafen ausspricht. Fakt ist aber auch, dass sich das Schiedsrichterwesen nicht in diesem Maße weiterentwickelt hat, wie die Mannschaften in der Eishockey-Bayernliga. Gäste-Trainer Thomas Vogl brachte die Situation auf den Punkt: "Ich werde dazu nichts mehr sagen. Die Spieler müssten intelligent genug sein, um nach zehn Minuten zu wissen wie der Schiedsrichter pfeift. Darauf muss man sich im Spielverlauf dann einfach einstellen." Ein fader Beigeschmack bleibt trotzdem zurück. Denn die Zuschauer in den Eisstadien wollen, dass die Mannschaften im Fokus stehen und die Matches spielerisch entschieden werden!

Bereits am morgigen Sonntag geht es für die Black Hawks zu einem der großen Favoriten. Der HC Landsberg wurde bereits vor der Saison hoch gehandelt und gehört mit einem Blick auf den Kader zu den Top 3 Mannschaften dieser Liga. Aus drei Spielen holten die Riverkings stolze acht Punkte.

EHF Passau - TSV Erding 5:6 n.P. (2:0, 1:3, 2:2) / Tore: 1:0Petr Sulcik (9.); 2:0, 3:0 Jan Sybek (20., 21.); 3:1 Rudolf Lorenz (25.); 3:2, 3:3, 3:4 Florian Zimmermann (33., 39., 43.); 4:4 Florian Fischer (44.); 5:4 Sulcik (52.); 5:5 Lars Bernhardt (57.); 5:6 Lorenz (Penalty). − red/czo













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