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11.09.2019 | 08:00 Uhr

Selbstbewusst und eingespielt: Wieso die Straubing Tigers das Zeug zur Saison-Überraschung haben

von Alexander Augustin

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Eingespieltes Team: Wie viele ihrer Kollegen spielten auch Kael Mouillierat (v.l.), Jeff Zatkoff und Fredrik Eriksson schon vergangene Saison bei den Tigers. −Foto: Stefan Ritzinger

Eingespieltes Team: Wie viele ihrer Kollegen spielten auch Kael Mouillierat (v.l.), Jeff Zatkoff und Fredrik Eriksson schon vergangene Saison bei den Tigers. −Foto: Stefan Ritzinger

Eingespieltes Team: Wie viele ihrer Kollegen spielten auch Kael Mouillierat (v.l.), Jeff Zatkoff und Fredrik Eriksson schon vergangene Saison bei den Tigers. −Foto: Stefan Ritzinger


Die Straubing Tigers starten am Freitag (19.30 Uhr) zu Hause gegen Krefeld in ihre 14. DEL-Saison. Nach der besten Hauptrunde der Vereinsgeschichte im Vorjahr hoffen Fans auf den erstmaligen direkten Einzug in die Playoffs. Sportdirektor Jason Dunham sagt: "Unter die Top sechs zu kommen, ist extrem schwierig."

Inmitten der Baustelle am Pulverturm ist Jason Dunhams Büro eine Oase der Ordnung. Der Sportdirektor der Straubing Tigers blickt auf eine große Magnettafel, darauf Dutzende Namen auf blauen und roten Kärtchen. Dunham (49) grinst, sagt: "Keine Fotos." Alle Spieler der DEL, die momentan auf dem Markt sind, hat er hier angepinnt. "Meine Personalplanung ist noch nicht abgeschlossen", sagt der Deutsch-Kanadier. "Die finanziellen Möglichkeit sind da. Aber wir haben momentan 23 Spieler hier, die unbedingt spielen wollen und mit denen gehen wir in den ersten Kampf."

Der erste von 52 "Kämpfen" steigt am Freitagabend, 19.30 Uhr, am Pulverturm. Die Tigers empfangen die Krefeld Pinguine zum DEL-Saisonauftakt. Zwei Tage später geht es für die Niederbayern nach Iserlohn.

Während am Eisstadion noch gewerkelt wird, sitzt Jason Dunham in den Geschäftsräumen nebenan. In der Eishalle läuft gerade das Training, eines der letzten vor dem Saisonstart. "Das Team muss den gleichen Ehrgeiz entwickeln wie in der Vorsaison", sagt er. Mit 81 Punkten haben die Tigers die beste DEL-Hauptrunde der Vereinsgeschichte hingelegt. "Wir haben ein bisschen Glück gehabt, hatten in der Hauptrunde wenige Verletzte." Umso mehr Pech dafür in den Pre-Playoffs. In Spiel 1 gegen die Eisbären Berlin riss sich Vladislav Filin (24) das Kreuzband, Kael Mouillierat (32) brach sich ein Bein. Die Tigers schieden aus – und wollen nun einen neuen Anlauf wagen.

Im Gegensatz zum Vorjahr gab es keinen personellen Umbruch. Alle Leistungsträger blieben an Bord, auch Liga-Topscorer Jeremy Williams. Dazu kamen etwa mit Mittelstürmer Travis Turnbull (33, Iserlohn) und Verteidiger Bendikt Kohl (31, Ingolstadt) gestandene DEL-Spieler dazu. "Wir müssen aber auch die Jungen integrieren und mitziehen", sagt Dunham. Dennoch: Auf dem Papier sind die Tigers durchaus gerüstet für den erstmaligen direkten Einzug in die Playoffs. "Unter die Top sechs zu kommen, ist extrem schwierig", wendet der Sportchef ein. "Da gibt es Teams, die mehr Möglichkeiten haben, und es trotzdem selten schaffen."

In der vergangenen Saison fehlten den Tigers nur zwei Punkte auf Platz sechs. Gegen Berlin waren die Gäubodenstädter in den Pre-Playoffs Favorit. Am Ende waren es auch fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen, die den Einzug ins Viertelfinale kosteten. Vor allem, dass nach dem harten Check gegen Filin nur eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Berlins Jonas Müller ausgeprochen wurde, erhitzte die Gemüter. Schon während der Hauptrunde gab es wütende Proteste der Fans gegen die DEL. Vorwurf: Die kleinen Standorte der Liga würden benachteiligt. "Von uns gab es da nichts", wiegelt Dunham ab. Gerade den Schiedsrichtern würde er nie einen Vorwurf machen. "Sie machen eine ganz unangenehme Arbeit. Da kann ich nur meinen Hut ziehen."

Der Ärger über das Pre-Playoff-Aus ist längst verflogen nach der Sommervorbereitung. Die Tigers gewannen ein Test-Turnier in Nürnberg, zuletzt gab es ein 6:1 gegen den HC Innsbruck. Doch ein Thema überstrahlte den Straubinger Sommer: der Wechsel von Stefan Loibl (23) zu Meister Mannheim im Sommer 2020. Im kommenden Jahr wird der gebürtige Straubinger aber noch am Pulverturm auflaufen. Klar, sagt Sportchef Dunham, sei es schade, wenn mit Loibl ein großes Talent die Heimat verlasse, aber: "Wenn so ein Spieler geht, sind wir auch sehr stolz, weil er sich hier entwickelt hat. Das zeigt ja jungen Spielern auch: Wenn ihr zu uns kommt, dann spielt ihr auch." Es sei unmöglich einen jungen Nationalspieler zu halten, das sei aber auch nicht der Anspruch. Straubing sieht sich als Ausbildungsverein und will das auch bleiben. Loibl ist dafür die beste Werbung. "Stefan kann ganz groß rauskommen in der Nationalmannschaft und vielleicht sogar in der NHL", sagt Dunham.

Wieso Dunham in der Zusammenarbeit mit den ostbayerischen Vereinen einen Schlüssel zum Erfolg der Tigers sieht, lesen Sie am Mittwoch, 11. September, im Sportteil der Passauer Neuen Presse und ihren Heimatausgaben oder am Online-Kiosk.












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