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16.04.2019 | 06:00 Uhr

Mit Härte und Disziplin: Deggendorfer SC geht optimistisch ins alles entscheidende Endspiel

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Mit einer starken Mannschaftsleistung zwang Deggendorf am Sonntag den EHC Freiburg in die Knie. −Foto: Rappel

Mit einer starken Mannschaftsleistung zwang Deggendorf am Sonntag den EHC Freiburg in die Knie. −Foto: Rappel

Mit einer starken Mannschaftsleistung zwang Deggendorf am Sonntag den EHC Freiburg in die Knie. −Foto: Rappel


Im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 kommt es heute Abend zum alles entscheidenden Match. Der EHC Freiburg und der Deggendorfer SC stehen sich ab 19.30 Uhr zum siebten Mal gegenüber. Der Gewinner bleibt in der zweiten Liga, der Verlierer steht als sportlicher Absteiger in die Oberliga Süd fest.

Dass es überhaupt zu einem siebten Spiel kommt, ist einem couragierten DSC-Auftritt am Sonntag zu verdanken. Zwar kam Deggendorf schwer in die Partie, spielte sich dann aber in einen echten Lauf. Im Schlussabschnitt ging den Freiburgern offenbar die Puste aus, sie konnten sich immer wieder nur mit Strafzeiten helfen und ermöglichten dem DSC viele und lange Überzahlsituationen. Jason Bacashihua erhielt im letzten Drittel nur zwei Schüsse auf sein Gehäuse. Knackpunkt dürfte allerdings das 2:1 durch Curtis Leinweber gewesen sein. In Unterzahl schnappte er sich den Puck und ließ bei seinem Alleingang Jimmy Hertel im EHC-Kasten keine Abwehrmöglichkeit. "Wir müssen jetzt schauen, dass wir am Dienstag auch diszipliniert bleiben. Man hat gesehen: Weniger Strafzeiten gegen uns führen zu mehr Überzahl für uns. Das macht es leichter zu spielen und zu gewinne", sagte DSC-Trainer Kim Collins. Und weiter: "Wir wollen hart, aber diszipliniert spielen. Wenn wir unser System so spielen, wie ab dem zweiten Drittel, dann ist alles drin."

In Deggendorf will man nichts dem Zufall überlassen. Der Großteil der Mannschaft reist bereits am frühen Dienstagmorgen nach Freiburg, um ausgeruht in die Partie zu gehen. Fehlen wird auf jeden Fall Alex Roach. Wie Collins berichtet, hat sich der Deutsch-Kanadier bereits vor einiger Zeit einen Finger gebrochen und kann deshalb nicht mehr aktiv eingreifen. Selbst mit Hilfe einer Schiene war ein Einsatz nicht möglich. Ob und wer vom arbeitenden Personal in Freiburg dabei sein wird, dürfte wieder die große Überraschung bleiben. So oder so, Spannung ist heute Abend garantiert. Favorit ist keiner auszumachen, dafür waren die Leistungen von beiden Mannschaften im bisherigen Verlauf nicht konstant genug. − rr












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