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12.04.2019 | 22:16 Uhr

Am eigenen Unvermögen gescheitert: Deggendorfer SC verliert 5:1 in Freiburg

von Roland Rappel

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Die Freiburger um Jozef Balej (rechts) jubelten schon beim letzten Playoff-Spiel in Deggendorf. Gestern konnten sie sich fünf Mal freuen. −Foto: Rappel

Die Freiburger um Jozef Balej (rechts) jubelten schon beim letzten Playoff-Spiel in Deggendorf. Gestern konnten sie sich fünf Mal freuen. −Foto: Rappel

Die Freiburger um Jozef Balej (rechts) jubelten schon beim letzten Playoff-Spiel in Deggendorf. Gestern konnten sie sich fünf Mal freuen. −Foto: Rappel


Die Luft wird dünner für den Deggendorfer SC. Im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 haben die Niederbayern in Freiburg einen herben Rückschlag erlitten. Der DSC unterlag beim EHC Freiburg in Spiel fünf der Best-of-Seven-Serie vor 2569 Zuschauern mit 1:5 (0:2, 1:2, 0:1) und liegt damit in der Serie mit 2:3 in Rückstand. Am morgigen Sonntag treffen beide Mannschaften zum sechsten Mal aufeinander, dieses Mal wieder in Deggendorf (Spielbeginn: 18.30 Uhr). Freiburg hat hierbei den ersten Matchball, kann sich den Klassenerhalt bei einem Sieg sichern. Der DSC dagegen muss gewinnen um ein Spiel sieben zu erzwingen.

Mit einem Rumpfaufgebot machten sich die Niederbayern auf die lange Reise. Ohne Josh Brittan (gesperrt), Alex Roach (Oberkörperverletzung), Marius Wiederer (krank) sowie Jan-Ferdinand Stern und Nico Wolfgramm, die von ihrem Arbeitgeber keine Freigabe für die Partie bekommen haben, konnte Kim Collins nur 15 Feldspieler und zwei Torhüter aufbieten. Der kleine Kader musste früh in der Partie den Rückstand verkraften. Marc Wittfoth staubte nach knapp 90 Sekunden ab und traf zum Führungstreffer für die Hausherren. Im weiteren Verlauf überstand Deggendorf zwei aufeinanderfolgende Unterzahlsituationen schadlos.

In der Offensive waren die Gäste zwar bemüht, Freiburg verstand es aber einmal mehr die Angreifer vom eigenen Tor wegzuhalten. Die größte Möglichkeit hatte Kyle Gibbons, der einen Schuss von Leinweber abfälschte, aber an Jimmy Hertel scheiterte. Zwei Minuten vor der ersten Pause erhöhte Jozef Balej auf 2:0 für Freiburg, bei seinem strammen Schuss sah Bacashihua nicht ganz glücklich aus.

Im zweiten Abschnitt erhöhte Brad McGowan für die Hausherren auf 3:0. Als Andrew Schembri keine 90 Sekunden später verkürzte, keimte im Lager der Deggendorfer nochmal kurz Hoffnung auf. Christian Neuert dürfte diese aber wiederum nur wenige Minuten später zunichte gemacht haben, als er mit einem platzierten Schuss aus spitzem Winkel zum 4:1 traf (49.).

Deggendorf fand in der Offensive kaum statt, zu wenige Pucks brachte man vor das Tor und wenn, dann scheiterte man zumeist am eigenen Unvermögen. Im Schlussabschnitt setzte Tobias Kunz bei einem Konter den 5:1-Schlusspunkt. (45.). Für den DSC heißt es am Sonntag in Spiel sechs also "Siegen oder Absteigen." Es ist die allerletzte Chance, wenn man den Klassenerhalt erreichen will.












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