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03.04.2019 | 22:03 Uhr

Ohne Kampf, ohne Leidenschaft: Deggendorf geht im ersten Abstiegsfinale unter

von Roland Rappel

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Frust pur herrschte beim Deggendorfer SC um Christoph Gawlik. −Foto: Rappel

Frust pur herrschte beim Deggendorfer SC um Christoph Gawlik. −Foto: Rappel

Frust pur herrschte beim Deggendorfer SC um Christoph Gawlik. −Foto: Rappel


Einen bitteren Auftakt erlebte der Deggendorfer SC zum Auftakt der zweiten und entscheidenden Playdown-Runde in der DEL2 am Mittwochabend. Mit 3:7 (1:2, 0:3, 2:2) unterlag man beim EHC Freiburg vor 1523 Zuschauern und ließ dabei alles vermissen, was man im Kampf um den Klassenerhalt braucht. Der DSC agierte über weite Strecken des Spieles emotionslos, ohne Kampf und Leidenschaft. Nur einige wenige Spieler stemmten sich gegen die Niederlage. Damit ist erst einmal noch nichts passiert, man liegt in der Best-of-seven-Serie mit 0:1 zurück. Das Spiel war allerdings ein deutliches Signal, was auf die Zuschauer in den nächsten maximal sechs Partien zukommen könnte.

Bereits das erste Drittel begann äußerst schlecht für die Gäste. Zwei dumme Strafzeiten nach 38 und 54 Sekunden bedeuteten eine frühe Drei-gegen-Fünf-Unterzahl, und zwei Gegentreffer: Erst Jozef Balej, 23 Sekunden später Nikolas Linsenmeier sorgten für die frühe Hausherren-Führung. Deggendorf war geistig offenbar noch nicht auf dem Eis, Coach Kim Collins nahm nach dem zweiten Treffer sofort eine Auszeit. Danach wirkten die Deggendorfer kurzzeitig stabiler und konnten prompt verkürzen: Josh Brittain traf zum 1:2 aus DSC-Sicht, nachdem er völlig frei vor Freiburgs Goalie Jimmy Hertel aufgekreuzt war. Danach brachten sich die Deggendorfer noch zwei weitere Male unnötig in Bedrängnis, insgesamt waren alle vier Strafzeiten im ersten Abschnitt vermeidbar.

Offensiv gab es nur wenige zwingende Aktionen der Deggendorfer, auf der anderen Seite dagegen musste Jason Bacashihua ein ums andere Mal eingreifen. Kurz nach Wiederanpfiff der nächste Nackenschlag: Balej schloss einen Konter bei vier gegen vier zum 3:1 für die Hausherren ab (22.). Fast schon für die Vorentscheidung sorgte Sergej Stas in der 26. Spielminute, der einen Abpraller von Bacashihua zum 4:1 verwertete. Eine Minute vor der zweiten Pause erhöhte Freiburg durch Ryan Moser auf 5:1. Die Gesichter der DSC-Spieler auf der Bank sprachen Bände, dem Auftreten fehlte es an allem.

Im Schlussdrittel brachte Collins schließlich Cody Brenner für den an diesem Abend unglücklich agierenden Jason Bacashihua. Brenner wurde allerdings gleich eiskalt erwischt, als Marc Wittfoth wieder einen frühen Treffer und gleichzeitig das dritte Überzahltor erzielte (41.). 28 Sekunden später traf Jannik Herm zum siebten EHC-Tor, damit war das Debakel perfekt. Leinweber verkürzte zwar nochmal, er traf in der 48. Minute in Überzahl zum 7:2. René Röthke sorgte für einen weiteren Überzahltreffer, vier Minuten vor Spielende traf er zum dritten DSC-Treffer. Freiburg nahm im Schlussabschnitt enorm viel Gas raus, entweder bewusst, oder die Breisgauer waren platt von der langen Serie zuvor, denn man ließ nun vollends die Deggendorfer spielen. Die Partie war freilich entschieden, der Rückstand zu hoch. Sieben Sekunden vor Spielende lieferten sich der sichtlich frustrierte René Röthke und Stephan Seeger noch eine kleine Kampfeinlage. Am Freitag findet Spiel 2 in Deggendorf statt, der DSC muss die Partie so schnell wie möglich abhaken, wenn er noch eine Chance auf den Klassenerhalt haben will.

Video: Highlights - EHC Freiburg vs. Deggendorfer SC

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