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DEL-Playoffs | 06.03.2019 | 06:00 Uhr

Trends, Tore, Topscorer – warum die Berliner Eisbären vor den Tigers zittern...

von Werner Schötz

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Alarmstufe Blau herrschte beim jüngsten 7:3-Erfolg der Straubing Tigers um die Top-Scorer Jeremy Williams und Mike Connolly (hinten) vorm Berliner Kasten mit Torhüter Maximilian Franzreb und Verteidiger Jonas Müller. Links im Bild Eisbären-Stürmer Marcel Noebels. −Foto: Harry Schindler

Alarmstufe Blau herrschte beim jüngsten 7:3-Erfolg der Straubing Tigers um die Top-Scorer Jeremy Williams und Mike Connolly (hinten) vorm Berliner Kasten mit Torhüter Maximilian Franzreb und Verteidiger Jonas Müller. Links im Bild Eisbären-Stürmer Marcel Noebels. −Foto: Harry Schindler

Alarmstufe Blau herrschte beim jüngsten 7:3-Erfolg der Straubing Tigers um die Top-Scorer Jeremy Williams und Mike Connolly (hinten) vorm Berliner Kasten mit Torhüter Maximilian Franzreb und Verteidiger Jonas Müller. Links im Bild Eisbären-Stürmer Marcel Noebels. −Foto: Harry Schindler


Abonnement-Meister gegen "Underdog", Metropole gegen Kleinstadt, Finanzmacht gegen Kostenbewusstsein – eigentlich spricht vorm Eröffnungsbully zur 1. Playoff-Runde (Serie Best of 3) der Deutschen Eishockey-Liga am Mittwochabend um 19.30 Uhr zwischen den Straubing Tigers und den Eisbären Berlin fast alles für den erfolgsverwöhnten Hauptstadt-Klub. Und dennoch beschleicht Fans wie Experten von der Spree größeres Unwohlsein beim Gedanken an womöglich sogar zwei umkämpfte Gastspiele in Niederbayern – denn in einem entscheidenden dritten Spiel am Sonntag hätten die Tigers als Hauptrunden-Achter gegen die neuntplatzierten Berliner wieder Heimrecht im ligaweit gefürchteten Eisstadion am Pulverturm. Das Duell ums Viertelfinale – heimatsport.de macht den Faktencheck.

Die Stimmung
"Bei uns ist es eng und laut, da kommt mehr rüber als in einigen großen Arenen", beschrieb Tigers-Geschäftsführerin Gaby Sennebogen dieser Tage dem Eishockey-Reporter der "Berliner Zeitung", welches Ungemach auf die Truppe von Trainer Stéphane Richer im Gäuboden zukommen kann, wenn der mit gut 5800 Fans ausverkaufte Pulverturm mal wieder "brennt". Und er "brannte" schon einige Male diese Saison, die mit 81 Punkten aus 52 Hauptrunden-Partien als bislang beste in 13 Erstliga-Jahren in die Annalen des kleinsten DEL-Standortes (ca. 48 000 Einwohner) eingeht. Weil die Fans im Heimspiel gegen Red Bull München Mitte Januar aus Frust über das späte 5:6 Feuerzeuge, Becher und Münzen auf die Eisfläche warfen, verhängte die DEL eine Geldstrafe auf Bewährung (bis 30. April/zahlbar erst im Wiederholungsfall) gegen die Tigers.

Die Bilanz
Unter den 27 gewonnenen Saisonspielen der Tigers finden sich auch drei Erfolge (5:3/1:0 n.P./7:3 bei einer 0:4-Niederlage) gegen die Eisbären – denen vor allem bei der 3:7-Klatsche vor gut zwei Wochen am Pulverturm die Pucks nur so um die Ohren flogen – und am Ende die Felle vollends davonschwammen. Trotz dieser positiven Saisonbilanz hat die Tigers-Truppe von Trainer Tom Pokel gegen den DEL-Rekordchampion (7 Meistertitel) laut Kapitän Sandro Schönberger "noch eine Rechnung offen" – nämlich von 2017, als die Eisbären den Tigers in den Pre-Playoffs mit 2:0-Siegen den Zahn zogen.

Die Top-Scorer
In punkto Effektivität im Abschluss haben diese Saison eindeutig die Tigers die Nase vorn: Mit Liga-Topscorer Jeremy Williams (30 Tore/28 Vorlagen), Spielmacher Mike Connolly (15/37) und Eigengewächs Stefan Loibl (21/17) finden sich gleich drei Straubinger unter den 25 besten Punktesammlern der DEL. Louis-Marc Aubry (16/23) ist dagegen der einzige Eisbär unter den Top-Scorern – und das auch nur auf Rang 23.

Die Special-Teams
In Überzahl sind die Eisbären Berlin nach den Mannheimer Adlern das gefährlichste DEL-Team – statistisch nutzen Aubry, MacQueen & Co. fast jedes fünfte Powerplay (19,18 %) zu einem Treffer. Allerdings müssen sich auch die Tigers mit einer Powerplay-Torquote von 18,18 % in dieser Statistik nicht verstecken. Aufpassen muss Straubing indes, dass man nicht zu viele Strafzeiten kassiert. In Unterzahl kassierten TW Jeff Zatkoff & Co. diese Saison satte 46 Gegentreffer – die meisten der Liga. Doch auch die Eisbären erwiesen sich mit 42 Unterzahl-Gegentoren als anfällig.

Die Personalsituation
Bis auf den nach seinem Bandencheck gegen den Ingolstädter Darin Olver für vier Spiele gesperrten Verteidiger Sena Acolatse und den an der Schulter operierten Stürmer Mitchell Heard kann Tigers-Coach Tom Pokel personell aus dem Vollen schöpfen. Eisbären-Trainer Richer muss auf die langzeitverletzten Thomas Oppenheimer, Florian Busch, Mark Olver, Marvin Cupper und Mark Cundari verzichten. Richers Devise daher: "Wichtig ist, dass wir unsere Nerven behalten, diszipliniert in unserem System spielen, weg von der Strafbank und fokussiert bleiben" – nichts anderes wird auch Tom Pokel seinen Tigers mit auf den Weg geben.

Tickets: Aufgrund des zu erwartenden Fan-Andrangs wird Karten-Interessenten von außerhalb Straubings dringend empfohlen, den Online-Vorverkauf per "Print-at-home-Tickets" zu nutzen. Stand Dienstagabend gibt’s noch Stehplatzkarten, Sitzplätze sind laut Tigers "bereits knapp".












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