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06.01.2019 | 00:07 Uhr

DSC-Vorstand Frank spricht über Sicinski-Aus: "Da geht es nicht um Personen"

von Sebastian Lippert

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Bedauert die Entscheidung, John Sicinski zu entlassen, sehr: der Vorsitzende des DSC, Artur Frank. −Foto: Roland Rappel

Bedauert die Entscheidung, John Sicinski zu entlassen, sehr: der Vorsitzende des DSC, Artur Frank. −Foto: Roland Rappel

Bedauert die Entscheidung, John Sicinski zu entlassen, sehr: der Vorsitzende des DSC, Artur Frank. −Foto: Roland Rappel


Es ist zweieinhalb Jahre her, dass der Deggendorfer SC einen neuen Trainer verpflichtete. Sein Name: John Sicinski. Artur Frank, der Vorsitzende des damaligen Eishockey-Oberligisten, nannte die Verpflichtung zu jener Zeit einen "Glücksfall", und das war sie auch: In seiner erst zweiten Saison beim DSC, einer für den Verein historischen, schaffte Sicinski mit dem Team den sensationellen Aufstieg in die DEL2. Seit Samstagmorgen ist die Erfolgsgeschichte jedoch zu Ende: Der Deggendorfer SC beurlaubte Sicinski wegen zu vieler wechselhafter Auftritte der Mannschaft. Für Artur Frank ist die Entscheidung im Hinblick auf den Kampf um den Klassenerhalt sportlich unvermeidbar – persönlich trifft sie ihn hart.

"Ich habe die Nacht nicht geschlafen", sagt der mit Sicinski gut befreundete Artur Frank im Gespräch mit der Heimatzeitung und erklärt, weshalb der Verein den Entschluss zur Trennung fasste. "Es geht da nicht um die Ergebnisse oder die Platzierung: Völlig wurscht, ob wir Drittletzter, Vorletzter oder Letzter sind. Uns geht es um die Auftritte der Mannschaft. Wenn ich beim Tabellenführer einen Punkt hole und mir dann von Freiburg sechs Tore einschenken lasse, dann muss ich mich fragen, woran das liegt", sagt Frank und betont, dass es in dieser Sache allein um das Ziel − den Klassenerhalt – und nicht um Personen gehe, sei es er, sei es John Sicinski. Außerdem, so Frank, war die Trennung "ein Prozess über Tage und Wochen", kein Hauruck-Manöver.

Nicht mehr Trainer beim DSC: John Sicinski. −Foto: Roland Rappel

Nicht mehr Trainer beim DSC: John Sicinski. −Foto: Roland Rappel

Nicht mehr Trainer beim DSC: John Sicinski. −Foto: Roland Rappel


Am Freitagabend hatte der DSC mit 1:6 beim EHC Freiburg verloren – nur zwei Tage nach einem Punktgewinn bei Tabellenführer Ravensburg. Der Rückstand auf die Tölzer Löwen (13.) war damit auf sechs Punkte angewachsen. Seit geraumer Zeit hat die Mannschaft mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen. Mit dem Spiel am Sonntag zuhause gegen die Bayreuth Tigers (Bully: 18.30 Uhr im Eisstadion an der Trat) hat der DSC noch genau 18 Partien, um für die Playdowns der DEL2 – eine Abstiegsrunde der vier Letztplatzierten – in Form zu kommen.

Schon am frühen Samstagnachmittag hielt die Mannschaft ein erstes Training mit Interimstrainer Otto Keresztes ab, der vom Sportlichen Leiter Neville Rautert unterstützt wird. Der 55-Jährige Deutsch-Rumäne spielte selbst in der DEL2, probierte sich ein Jahr bei Ratingen in der DEL und stieg 2006 ins Coaching ein, übrigens bei den Passau Black Hawks. Keresztes gilt als harter Hund, der auf Disziplin und Fitness setzt. "Jetzt gibt es keine Ausreden mehr", sagt Artur Frank.

Mehr zum Rauswurf von DSC-Trainer John Sicinski in der Montagsausgabe Ihrer Heimatzeitung.












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