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27.12.2018 | 17:45 Uhr

DEL-Stammspieler mit 17: Wie der Neuöttinger Simon Gnyp bei den Kölner Haien durchstartete

von Franz Aichinger

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Auf dem besten Weg zum Eishockey-Profi befindet sich Simon Gnyp (links), hier bei seiner DEL-Premiere gegen Schwenningens Benedikt Brückner. Der 17 Jahre alte Neuöttinger hat bereits sieben Spiele im Oberhaus absolviert. −Foto: dpa

Auf dem besten Weg zum Eishockey-Profi befindet sich Simon Gnyp (links), hier bei seiner DEL-Premiere gegen Schwenningens Benedikt Brückner. Der 17 Jahre alte Neuöttinger hat bereits sieben Spiele im Oberhaus absolviert. −Foto: dpa

Auf dem besten Weg zum Eishockey-Profi befindet sich Simon Gnyp (links), hier bei seiner DEL-Premiere gegen Schwenningens Benedikt Brückner. Der 17 Jahre alte Neuöttinger hat bereits sieben Spiele im Oberhaus absolviert. −Foto: dpa


Am 6. Dezember feierte Simon Gnyp beim 3:1-Heimsieg über die Schwenninger Wild Wings im Trikot der Kölner Haie sein Debüt in der Deutschen Eishockey Liga (DEL), danach ging es Schlag auf Schlag. Mittlerweile hat der 17 Jahre alte Neuöttinger schon sieben Einsätze für den aktuellen Tabellenfünften im Oberhaus absolviert. "Da ist ein Traum in Erfüllung gegangen, ich hab das noch gar nicht so realisiert", sagt der Youngster im Gespräch mit der Heimatzeitung, als er an Weihnachten kurz in der Heimat vorbeischaute.

Am 23. Dezember stand der Verteidiger noch vor 13.500 Zuschauern in der Lanxess Arena beim 3:0 über die Krefelder Pinguine auf dem Eis, am Donnerstag ging es bereits weiter in die Schweiz, wo er mit der deutschen U18-Nationalmannschaft bis 31. Dezember an einem Fünf-Nationenturnier teilnimmt. "Man erlebt immer wieder was Neues. Die DEL ist schon noch mal was anderes", lässt Gnyp, der sonst mit der U20 der Haie in der DNL (Deutsche Nachwuchs Liga) aufläuft, seine ersten Spiele bei den Profis Revue passieren.

"Brutal nervös und mit weichen Knien"

Die Premiere, so gesteht er, sei für ihn völlig überraschend gekommen. Er sei "brutal nervös" gewesen und habe beim Einlaufen ins Stadion durch das Hai-Maul "weiche Knie" gehabt. Aber nach zwei bis drei Wechseln habe sich das gelegt – auch weil ihm die Mitspieler und Trainer die Angst genommen hätten. "Ich bin super aufgenommen worden und habe viele Tipps bekommen", schwärmt der Oberbayer, der es im Schnitt pro Partie bislang auf eine Eiszeit von 8:56 Minuten gebracht hat. Das ist für seine Position recht beachtlich.

Seit seinem glanzvollen Debüt, als ihn die Kollegen als Anerkennung für seine Leistung alleine auf die Ehrenrunde schickten, besucht Gnyp nicht mehr die Schule. Stattdessen standen Training mit den Profis und jeden zweiten bis dritten Tag ein Spiel auf dem Programm. Ein noch völlig ungewohnter neuer Rhythmus. Nebenbei mussten auch noch Klausuren geschrieben und die Lerninhalte mit einem Privatlehrer nachgeholt werden. Schließlich soll der Neuöttinger im Mai nächsten Jahres das Sportinternat in Köln, das er seit drei Jahren besucht, mit dem Fachabitur abschließen.

Ihm winkt sogar der Einsatz beim "Winter Game"

Zusammen mit Vater Rainer, einst selbst ein erfolgreicher Zweitliga-Eishockeyspieler bei Klostersee und Waldkraiburg, sowie den Großeltern und der Tante hat Simon Gnyp auch das Weihnachtsfest in Neuötting gefeiert. Aber gestern fuhr der Youngster, von dem Haie-Trainer Peter Draisaitl große Stücke hält ("Er macht einen guten Job, muss aber weiter an sich arbeiten"), schon wieder weiter nach Zuchwil, zum Cup der U18-Nationalmannschaften.

Und was hat sich Gnyp für 2019 vorgenommen? "Ich möchte mich täglich weiterentwickeln, so viele Spiele bei den Profis absolvieren wie möglich und mich dort etablieren. Und ich möchte Deutscher Meister mit der U20 der Kölner werden, wir haben gute Chancen." Mit weiteren Einsätzen des neuen Kölner Eishockey-Lieblings in der DEL ist zu rechnen – womöglich sogar beim sogenannten "Winter Game", dem Derby gegen die Düsseldorfer EG, das am 12. Januar im RheinEnergie-Stadion der Fußballer vor 50.000 Zuschauern ausgetragen wird.

Die gesamte Geschichte über das Neuöttinger Eishockey-Talent lesen Sie am Freitag, 28. Dezember, im Sportteil Ihrer Heimatzeitung.












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