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17.04.2018 | 10:00 Uhr

DEL2 oder nicht? Welche Fragen sich der DSC stellt – und wie viel Geld nötig ist

von Roland Rappel

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Steht Rede und Antwort: Artur Frank äußert sich im Gespräch mit der Heimatzeitung detailreich zu den Hürden, die zwischen dem Deggendorfer SC und einem Aufstieg in die DEL2, die zweithöchste deutsche Eishockey-Liga stehen. − Foto: Roland Rappel

Steht Rede und Antwort: Artur Frank äußert sich im Gespräch mit der Heimatzeitung detailreich zu den Hürden, die zwischen dem Deggendorfer SC und einem Aufstieg in die DEL2, die zweithöchste deutsche Eishockey-Liga stehen. − Foto: Roland Rappel

Steht Rede und Antwort: Artur Frank äußert sich im Gespräch mit der Heimatzeitung detailreich zu den Hürden, die zwischen dem Deggendorfer SC und einem Aufstieg in die DEL2, die zweithöchste deutsche Eishockey-Liga stehen. − Foto: Roland Rappel


Seit einer Woche steht fest: Der Deggendorfer SC ist der sportliche Aufsteiger in die DEL2. Seitdem beschäftigen sich die Verantwortlichen des Vereins um Vorstand Artur Frank intensiv mit der Frage: Ist der Aufstieg zu stemmen? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, und wie viel Geld kostet das alles? Vor der Info-Veranstaltung für Mitglieder am Samstag und Final-Spiel 3 am Dienstag (20 Uhr in Tilburg, live auf SpradeTV) hat sich die Heimatzeitung mit Artur Frank getroffen – und viele Details erfahren.

Vor einem Aufstieg in die DEL2 gibt es für die Vorstandschaft mehrere Baustellen:

Infrastruktur: In der DEL2 gibt es einen Videobeweis. Das heißt, im Deggendorfer Eisstadion müssten Übertorkameras installiert und verkabelt werden, damit die Schiedsrichter bei strittigen Toren nochmal einen Blick auf die Zeitlupe werfen können. Diese Anschaffung wird mit circa 20000 Euro beziffert. Hinzu kommen weitere Voraussetzungen wie Pressearbeitsplätze oder eine schnelle Internetanbindung. Durch die Sanierung des Stadions ist man ansonsten infrastrukturell aber gut ausgestattet.

Organisation: Bei den Busfahrten gibt es nicht allzu viele Herausforderungen. Die entferntesten Fahrten sind Freiburg, Kassel und Weißwasser. Der Rest liegt im Bereich der Fahrten in der Oberliga. "Ob man nach Lindau oder Ravensburg fährt, ist kein großer Unterschied", sagt Frank. Fahrten mit Übernachtung wie beispielsweise nach Bremerhaven oder in den Ruhrpott gibt es nicht. Auch im Umfeld muss man sich breiter aufstellen. Teil erster Überlegungen sind ein Vollzeit-Betreuer sowie eine Vollzeitkraft in der Geschäftsstelle.

Kader: In die Mannschaft müsste am meisten investiert werden. Der Finalkader besitzt zwar sehr hohe Qualität, in der DEL2 weht aber ein anderer Wind. "Wir müssen den Kader vor allem breiter aufstellen", so Frank, der schätzt, dass man einen zusätzlichen Torhüter, zwei ausländische und einen gestandenen deutschen Verteidiger sowie zwei neue Stürmer braucht. Das Feedback der Mannschaft für einen möglichen Aufstieg ist jedenfalls positiv: "Die wollen alle", betont Artur Frank. Und: Angebote an neuen, DEL2-tauglichen Spielern treffen seit vergangener Woche quasi im Stundentakt ein.

Wie geht es nun weiter? Am Samstag um 17 Uhr lädt der DSC zu einer Mitgliederversammlung in das Haus Kräh in Deggendorf ein. Die Veranstaltung ist nur für Vereinsmitglieder, wer kurzerhand dem Verein beitreten will, kann dies am Veranstaltungstag machen. Dabei will der Vorstand seine Mitglieder zum Status quo informieren. Zur Abstimmung wird man den Aufstieg aber nicht stellen. Wenige Tage später findet eine Veranstaltung mit den Sponsoren im VIP-Raum des Eisstadions statt, wovon sich der Verein Zeichen der Unterstützung erhofft, den Weg in die zweite Liga mitzugehen.

Zu guter Letzt können auch die Fans eine Stütze bilden: Mit einer frühzeitigen Dauerkartenaktion setzt Frank auf Planungssicherheit. Je mehr Dauerkarten an den Mann gebracht werden, desto leichter werde die Kalkulation für die Verantwortlichen. "750 bis 1000 Dauerkarten wären ein tolles Zeichen der Zuschauer, dass sie den Weg mitgehen werden", hofft Frank auf ein entsprechendes Signal des Publikums. Details zur Aktion sollen zeitnah bekannt gegeben werden.

Frank schätzt die Mehrkosten zwischen 300 000 und 400 000 Euro. Vier Wochen haben die Verantwortlichen Zeit um das Geld zusammenzubekommen. Auf ein Abenteuer nach dem Motto "Das kriegen wir schon irgendwie hin" wird sich der Verein aber nicht einlassen, da geht es auch um die Nachwuchsarbeit. Bis zum 22. Mai müssen die Unterlagen bei der DEL2 eingereicht werden.

Mehr dazu lesen Sie in der Dienstagsausgabe Ihrer Heimatzeitung, Heimatsport Deggendorf (Ausgaben DZ, PZ und OZ).












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