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02.04.2018 | 22:18 Uhr

Drama in drei Akten vor ausverkauftem Stadion: DSC gewinnt erste Halbfinal-Nervenschlacht

von Roland Rappel

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Der DSC bewies am Ostermontag seine Playoff-Lust: Als Curtis Leinweber (Nummer 11) zum 7:5 ins leere Tor der Selber Wölfe trifft, brechen auf der Spielerbank alle Jubeldämme. − Fotos: Roland Rappel

Der DSC bewies am Ostermontag seine Playoff-Lust: Als Curtis Leinweber (Nummer 11) zum 7:5 ins leere Tor der Selber Wölfe trifft, brechen auf der Spielerbank alle Jubeldämme. − Fotos: Roland Rappel

Der DSC bewies am Ostermontag seine Playoff-Lust: Als Curtis Leinweber (Nummer 11) zum 7:5 ins leere Tor der Selber Wölfe trifft, brechen auf der Spielerbank alle Jubeldämme. − Fotos: Roland Rappel


Das Halbfinale in der Eishockey Oberliga zwischen dem Deggendorfer SC und den Selber Wölfen lief dramatisch und war die erwartete Schlacht. Mit 7:5 behielten die Deggendorfer (4:1, 1:3, 2:1) am Ende verdient die Oberhand und sicherten sich vor einmal mehr ausverkauftem Haus den ersten Sieg in der Best-of-Five Serie.

Sieben Minuten tasteten sich beide Mannschaften ab, ohne dabei nervös oder übervorsichtig zu wirken. Erste Chancen entwickelten sich, unter anderem ein drei auf eins-Konter der Wölfe. Dann schlug wieder die gnadenlose Effektivität des DSC zu. Ales Jirik per Abpraller und Kyle Gibbons nach wunderbarer Vorlage von René Röthke brachten die Deggendorfer binnen 42 Sekunden mit 2:0 in Front.

Selbs Antwort ließ nicht lange warten: Dennis Schiener brachte den Puck 40 Sekunden nach dem Gibbons-Treffer ebenfalls mit einem Abpraller ins Tor, 2:1. Hin und her ging es nun, absolut untypisch für ein Playoff-Spiel. Andrew Schembri erhöhte in der elften Minute auf 3:1. Gut zwei Minuten vor Ende des ersten Abschnitts erhielt Röthke einen Penaltyschuss, nachdem er zuvor von Selbs Achim Moosberger unfair zu Fall gebracht worden war. Der gut leitende Hauptschiedsrichter Carsten Lenhart entschied hier richtig. Röthke verwandelte seine Strafschuss souverän, indem er Deske in die falsche Ecke schickte und einschob.

Umsichtiger Referee: Carsten Lenhart (links) hatte mehrmals knifflige Entscheidungen zu treffen und lag dabei meist richtig.

Umsichtiger Referee: Carsten Lenhart (links) hatte mehrmals knifflige Entscheidungen zu treffen und lag dabei meist richtig.

Umsichtiger Referee: Carsten Lenhart (links) hatte mehrmals knifflige Entscheidungen zu treffen und lag dabei meist richtig.


Mit einem 4:1 ging es also in die Pause, doch wer an eine Vorentscheidung dachte wurde bitter enttäuscht. Selb kam viel aggressiver aus der Kabine, Deggendorf fand dagegen kein Mittel und musste nun um den schon sicher geglaubten Sieg bangen. Zunächst traf Achim Moosberger mit einem ganz komischen Ding (24.) – fraglich, ob der Puck über der Linie war, doch Lenhart entschied auf Tor. Dann verkürzte Jared Mudryk auf 3:4. Die Franken waren weiter am Drücker, Deggendorf konnte sich kaum aus der eigenen Zone befreien. Der Ausgleich abermals durch Moosberger, der bei einem Ondruschka-Schuss noch den Schlittschuh hinhielt, stellte die Partie endgültig auf den Kopf. Kurz darauf kurzer Jubel für die Deggendorfer. Schiedsrichter Lenhart entschied bei einem Röthke-Schuss allerdings auf "kein Tor" und lag damit wohl erneut richtig.

Elfte Spielminute, dritter DSC-Treffer: Nach Andrew Schembris (hinten) Tor dachten alle, das Ding ist durch. Aber die Fans täuschten sich ...

Elfte Spielminute, dritter DSC-Treffer: Nach Andrew Schembris (hinten) Tor dachten alle, das Ding ist durch. Aber die Fans täuschten sich ...

Elfte Spielminute, dritter DSC-Treffer: Nach Andrew Schembris (hinten) Tor dachten alle, das Ding ist durch. Aber die Fans täuschten sich ...


Gegen Ende des zweiten Abschnitts verpasste Deggendorf eine doppelte Überzahlsituation, ließ sich sogar von Selb etwas einlullen. Mit einem Konter-Treffer durch Gibbons 32 Sekunden vor der zweiten Pause lohnte sich das Powerplay dann aber doch. Mit dem knappen Vorsprung gingen die Deggendorfer zum zweiten Mal in die Kabine.

Die 2790 Zuschauer erlebten zu Beginn des Schlussabschnitt nochmal ein Wechselbad der Gefühle: Zuerst sorgte Moosberger mit seinem dritten Treffer für den erneuten Ausgleich (43)., knapp eine Minute später drehte Dimitrj Litesov die Partie aber abermals zu Gunsten der Niederbayern. Selb rann nun an, Deggendorf verteidigte clever. Als Selbs Trainer Henry Thom Torhüter Niklas Deske zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, traf Curtis Leinweber vielumjubelt in das verweiste Tor zum 7:5-Endstand. Nun geht es bereits am Mittwoch weiter mit der zweiten Partie in Selb (Spielbeginn: 19.30 Uhr).

Mehr dazu lesen Sie in der Dienstagsausgabe Ihrer Deggendorfer Zeitung vom 3. April, Heimatsport Deggendorf.













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