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01.01.2015 | 11:40 Uhr

Deggendorf zieht Konsequenzen nach massiven Fanausschreitungen: Mehr Kontrolle, höhere Ticketpreise

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Der Deggendorfer SC muss nach massiven Fanausschreitungen im Rahmen des Heimspiels gegen die Selber Wölfe Anfang Dezember Konsequenzen ziehen: In Zusammenarbeit mit der Stadt Deggendorf und der örtlichen Polizei wurde ein neues Sicherheitskonzept entwickelt, das auf zwei wesentliche Ziele ausgerichtet ist und ab dem nächsten Heimspiel am 2. Januar 2015 gegen den EHC Klostersee umgesetzt wird.

Die Trennung der Heim- und Gästefans erfolgt durch die Ausweisung eines neuen Gästefanblocks (C-Block), der über einen eigenen Eingang (Zufahrt Eismaschine) inklusive eigener Kasse erreichbar ist und über eigene Toilettenanalagen und einen Verkaufskiosk verfügt. Der Gästebereich ist außerhalb und innerhalb des Stadions ausgewiesen und beschildert. Durch die Ausweisung des neuen Gästebereichs kommt es auch für die Heimfans zu Änderungen: So muss der untere Teil der hinteren Stehplatztribüne im B-Block (nach den Sitzplätzen) komplett gesperrt werden. Der obere Teil ist nach wie vor frei nutzbar. Die in diesem Bereich stehenden Fans können das Stadion allerdings nur über den Haupteingang verlassen und nicht mehr über die Einfahrt der Eismaschine.

Die erweiterten Einlasskontrollen werden über einen privaten Sicherheitsdienst bei den vom Ordnungsamt der Stadt Deggendorf und der Polizei ausgemachten "Problemspielen" gegen Selb, Regensburg, Erding, Weiden und Klostersee durchgeführt. Zur Kontrolle der weiblichen Besucher werden auch weibliche Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes eingesetzt. Das Sicherheitspersonal wird sowohl in als auch vor der Eishalle für Ordnung sorgen.

Zusätzlich zu den neuen Sicherheitsmaßnahmen wird ein strenges Rauchverbot eingeführt: Für eine Zigarettenpause müssen die Fans die Halle verlassen. Das Ordnungspersonal ist darauf angewiesen, Zuschauer, die in der Halle rauchen, des Stadions zu verweisen und an diesem Abend nicht mehr zurückkehren zu lassen, teilte der Verein mit. Von Seiten des DSC heißt es aber auch, dass man diese neuen Maßnahmen "mit gemischten Gefühlen" sehe. "Selbstverständlich hätten wir gerne darauf verzichtet. Allerdings sehen wir die Auflagen von Seiten der Stadt Deggendorf auch als untere Verantwortung gegenüber allen Zuschauern, die die Eishockeyspiele in einer sportlichen Atmosphäre besuchen wollen. Deren Sicherheit und auch die Sicherheit unserer ehrenamtlichen Ordner muss zu jeder Zeit gewährleistet sein", schreiben die DSC-Verantwortlichen. Durch den Einsatz des Sicherheitsdienstes entstehen dem Verein außerdem zusätzliche Kosten, die auf die Eintrittspreise umgelegt werden. Ab 1. Januar 2015 verteuern sich die Preise für alle nicht-ermäßigten Tickets um einen Euro. Dauerkartenpreise, ermäßigte Eintrittspreise und die Preise für Kinder und Jugendliche bleiben aber unverändert. − red












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