SB Chiemgau tritt beim TSV Ampfing an
Traunstein hofft im Isenstadion auf ersten Saisonsieg – Elfinger: "Dürfen nicht zu viel Angst haben"

03.08.2021 | Stand 18.09.2023, 7:14 Uhr

Hinten dicht machen – egal ob ganz allgemein in der Defensive oder wie auf diesem Bild in der Freistoßmauer – wollen die Traunsteiner Landesliga-Fußballer am 3. August in Ampfing. Von links: Jakob Warweg, Kapitän Moritz ("Mo") Knauer, Namik Helic und Christian Wallisch. −Foto: Butzhammer

In der Fußball-Landesliga Südost geht es Schlag auf Schlag weiter: Nach der ersten englischen Woche steht gleich die nächste an und der SB Chiemgau Traunstein ist dabei erneut erst einmal auswärts gefordert. Die Truppe von Trainer Rainer Elfinger muss am Dienstag, 3. August, beim TSV Ampfing ran. Anpfiff der Begegnung im Isenstadion ist um 20 Uhr. Zum Abschluss der zweiten englischen Woche steht dann noch das zweite SBC-Heimspiel auf dem Programm. Die Traunsteiner sind am Freitag, 6. August, um 19.30Uhr gegen den SSV Eggenfelden gefordert.

In Ampfing gibt es ein Wiedersehen mit dem ehemaligen SBC-Stürmer Goran Divkovic. Der kroatische Mittelstürmer wechselte im Sommer 2020 – also mitten unter der Corona-Saison 2019/21 – zum Ligarivalen. Beide Teams haben aktuell übrigens eines gemeinsam: Sie warten jeweils noch auf den ersten Sieg der Saison und finden sich deshalb aktuell im Tabellenkeller wieder. Während die Traunsteiner auf Platz 15 immerhin schon einen Zähler auf dem Konto haben (2:2 gegen SpVgg Landshut) haben, stehen die Schweppermänner auf Rang 16 nach zwei Partien noch ohne Punkte da. Die Truppe von Trainer Heiko Baumgärtner verlor am 1. Spieltag mit 0:1 beim SSV Eggenfelden und hatte auch im Heimspiel gegen den TuS Holzkirchen mit 1:2 das Nachsehen. Das Heimspiel gegen den SV Bruckmühl fiel aus, weil einige Spieler der Gäste von den jüngsten Überschwemmungen im Großraum Bruckmühl betroffen gewesen sind.

Eine ganz gefährliche Konstellation, denn so SBC-Trainer Elfinger, der Gastgeber stehe schon etwas mehr unter Druck als seine junge Truppe. "Ampfing ist eine arrivierte Mannschaft und hat einige große Namen drin", weiß der Übungsleiter. Er selbst hofft, dass bei seiner Mannschaft nun endlich der Knoten platzt. "Wir müssen unsere Stärken reinwerfen und dürfen nicht zu viel Angst haben", sagt der Coach. Vor allem die SBC-Abwehr muss sich schnell stabilisieren. Aktuell hat das Team um Kapitän Moritz Knauer (Bruder des Wasserburger Bayernliga-Kickers Lucas Knauer) zusammen mit der SE Freising die zweitmeisten Gegentreffer kassiert – nämlich neun.

− br

Lesen Sie dazu auch die PNP-Printausgabe vom Dienstag, 3. August 2021 − unter anderem das Trostberger Tagblatt und die Südostbayerische Rundschau.