Deggendorf

JU-Bezirkschef Paul Linsmaier: Wir wünschen uns einen Neuanfang zur Landtagswahl

06.11.2017 | Stand 06.11.2017, 21:00 Uhr

Der Bezirksvorsitzende Paul Linsmaier (Mitte) mit den niederbayerischen Mitgliedern im JU-Landesvorstand Stefan Gruber (v.l.), Thomas Haslinger, Sebastian Riesner, Michael Fuchs und Melissa Goossens sowie dem Landesvorsitzenden Hans Reichhart. − Foto: JU

Der niederbayerische JU-Bezirksvorsitzende Paul Linsmaier hat gegenüber der PNP bekräftigt, dass sich die CSU-Nachwuchsorganisation für die Landtagswahl 2018 einen Neuanfang wünscht. Dies sei "ein generelles Meinungsbild bei vielen JUlern", sagte der Deggendorfer, der als Bezirkschef natürlich selbst bei der Landesversammlung der Jungen Union am Wochenende in Erlangen dabei war. Dort hatte eine große Mehrheit einem Antrag zugestimmt, der Horst Seehofer zum Rückzug auffordert. Er habe auch Verständnis für die Forderung nach einem Rückzug Seehofers – allerdings habe er persönlich in Erlangen gegen den entsprechenden Antrag gestimmt, sagte Linsmaier. "Weniger wegen des Inhalts, sondern vor allem wegen des Zeitpunkts", so Linsmaier. Erst sollten die Jamaika-Sondierungsgespräche abgewartet werden, danach sei die richtige Zeit für Personaldiskussionen.
Als "heimlichen Gewinner" der JU-Landesversammlung bezeichnet Linsmaier den Europaabgeordneten und CSU-Vizechef Manfred Weber. Er habe eine herausragende Rede gehalten und sich für weitere Spitzenämter empfohlen. Aber natürlich werde auch Heimat- und Finanzminister Markus Söder bei einem personellen Neuanfang eine "zentrale Rolle" spielen.

Ein Interview mit Paul Linsmaier lesen Sie in der Deggendorfer Zeitung vom Dienstag.