Fünf Tage in der Thoreau-Hütte

Deggendorfer Drehbuchautor abgeschieden im Bayerwald

Im Buch "Ich ging in die Wälder" schreibt der Drehbuchautor aus Deggendorf über seine Zeit allein im Bayerwald

22.02.2022 | Stand 22.02.2022, 8:19 Uhr
Sarah El Sheimy

20 Jahre lang war der gebürtige Deggendorfer Jonas Brand ständig erreichbar: Nun hat der 34-jährige Drehbuchautor fünf Tage alleine in einer Hütte im Bayerischen Wald verbracht - und darüber ein Buch geschrieben.

"Das war schon ein Luxus", sagt der Drehbuchautor. Er war einer von zwölf Künstlerinnen und Künstlern, die der Verein Waldzeit zum 50. Jubiläum des Nationalparks Bayerischer Wald eingeladen hatte, sich auf die Spuren des US-amerikanischen Schriftstellers und Philosophen Henry David Thoreau zu begeben. Dieses geschichtliche Vorbild hat 1845 eine selbstgebaute Hütte bei Concord in den USA bezogen, um zwei Jahre lang ein einfaches Leben zu führen.

Heute befindet er sich in der wahrscheinlich stressigsten Zeit seines Lebens: Seit drei Monaten ist er mit den Dreharbeiten für die zweite Staffel seiner Jugendserie "Stichtag" für den Streamingdienst Joyn beschäftigt.

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