Eishockey-Oberliga Süd

Corona-Alarm: DSC lässt Betrieb ruhen – nächste drei Spiele abgesagt – auch Black Hawks nur Zuschauer

18.02.2022 | Stand 18.02.2022, 11:01 Uhr

Erst einmal außer Gefecht: Die Mannschaft des Deggendorfer SC. −Foto: Archiv Mike Sigl

Ein größerer Corona-Ausbruch ist zwar ausgeblieben, dennoch lässt der Eishockey-Oberligist Deggendorfer SC in Absprache mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) und den betroffenen Mannschaften seinen Betrieb vorerst ruhen. Damit fallen die beiden Heimspiele des Wochenendes gegen Regensburg und Landsberg aus. Auch das für Dienstag angesetzte Spiel in Höchstadt ist bereits abgesetzt.

Schon am Dienstag hatte der DSC sein Auswärtsspiel gegen die Eisbären Regensburg kurzfristig absagen müssen. Eine bestätigte Infektion und mehrere Verdachtsfälle hatten den Verein in Alarmbereitschaft versetzt. Ein weiterer bestätigter Fall kam am Donnerstagabend dazu.

Dabei war der Deggendorfer SC zuletzt sehr gut in Fahrt gekommen. Fünf Siege gab es aus den vergangenen sechs Partien. Dieser Lauf ist nun jäh gestoppt. Welche Spieler sich infiziert haben, ist unklar. Auch in der Vorstandschaft und im Umfeld der Mannschaft gibt es Infektionen. Beim DSC setzt man alles daran, das Infektionsgeschehen einzudämmen und Ansteckungen innerhalb der Kabine zu vermeiden.

Abseits des Corona-Geschehens droht Thomas Greilinger länger auszufallen. Er war schon in den vergangenen Spielen verletzungsbedingt nicht auf dem Eis und hatte sich nach einem Arztbesuch am Mittwoch eine genaue Diagnose erhofft. Doch wie Teammanager auf Nachfrage mitgeteilt hat, werde man erst kommende Woche Näheres wissen.

Auch die Passau Black Hawks sind an diesem Freitagabend nur Zuschauer. Das Auswärtsspiel der Dreiflüssestädter gegen den EC Peiting wurde wegen mehrerer positiver Corona-Tests beim Gastgeber kurzfristig abgesetzt.

Ob und wann die ausgefallenen Spiele nachgeholt werden können, ist unklar. Der Deutschen Eishockey-Bund (DEB) hat erst vor wenigen Tagen die Hauptrunde (eigentlicher Stichtag 6. März) um eine Woche verlängert, um Nachholspiele zu ermöglichen. Anfang Februar wurde bereits beschlossen, dass die Hauptrunde mit der Quotientenregel abgerechnet wird.