Ainring

Ausgerechnet im 50. Jahr des Bestehens: Corona sorgt beim SC Ainring für Unsicherheit

24.04.2020 | Stand 24.04.2020, 15:39 Uhr

Olaf Tanner, seit fast zehn Jahren Vorstand des Ski-Clubs Ainring, weiß momentan gar nicht, wie er das – aktuell komplett ruhende – Vereinsleben für heuer noch planen soll. "Die Situation ist schwierig und frustrierend", sagt der 52-Jährige. −Foto: Bittner

Der Sportbetrieb ruht natürlich auch beim Ski-Club Ainring, und somit das komplette, sonst mit den unterschiedlichsten Aktionen so vollgepackte, bunte Vereinsleben. "Eine einschneidende Sache", ist Vorstand Olaf Tanner traurig und vor allem unsicher, wie es weitergeht – "geht es überhaupt in absehbarer Zeit weiter", fragt er besorgt. Denn: "Der Zweck eines Vereins kann momentan und noch für längere Zeit nicht erfüllt werden. "Unsere Mitglieder können ihren Sport derzeit nicht bei uns ausüben", sagt Tanner. Letztlich könnten gerade die partnerschaftlichen Übungen im Seniorensport auf unabsehbare Zeit nicht mehr möglich sein beziehungsweise die Angst vor Ansteckungen – egal welcher Art – bestehen bleiben. In diesem Bereich trainieren vor allem die Altersgruppen ab dem 70. und über das 80. Lebensjahr hinaus. "Das Virus wird uns so oder so nicht so rasch verlassen. Für mich ist es momentan schwer vorstellbar, wie wir das Vereinsleben in naher Zukunft gestalten können." Nichtsdestotrotz hegt der SCA-Chef Hoffnungen: "Wenn in absehbarer Zeit die Schulen wieder öffnen, könnte es möglicherweise sogar mit dem Vereinssport weitergehen." Gerade für den Nachwuchs sei das wichtig. – bit

Lesen Sie mehr im Sportteil der Heimatzeitung vom 25. April.