Zuvor nur Heimniederlagen gesehen

Auf der Tribüne statt im VIP-Raum: DSC-Bosse wechselten aus "reinem Aberglauben"

08.12.2020 | Stand 08.12.2020, 6:00 Uhr

Ein seltenes Bild: Üblicherweise verfolgen die Verantwortlichen um DSC-Chef Artur Frank (Mitte), Teammanager Stefan Liebergesell (rechts) und Vorstandsmitglied André Schmidt die Spiele vom VIP-Raum aus. Nach vier Heimniederlagen in Serie wechselten sie auf die Tribüne – aus Aberglauben. −Foto: Roland Rappel

Es war ein ungewohntes Bild, das sich am Freitag und Sonntag im Eisstadion des Deggendorfer SC an der Trat bot. Üblicherweise verfolgen die Hauptverantwortlichen die Spiele vom VIP-Raum aus. Nach vier Heimniederlagen in Folge änderte sich dieser Umstand.

Die Heimsiege gegen Höchstadt (5:3) und Landsberg (6:0) sahen DSC-Chef Artur Frank sowie Teammanager Stefan Liebergesell und André Schmidt, Ex-Spieler, Mitglied der Vorstandschaft und Berater in Finanzfragen, von der Tribüne aus. Wollte man damit ein Zeichen setzen? "Nein. Das war reiner Aberglaube. Artur hat im VIP-Raum nur Niederlagen gesehen, jetzt haben wir auf die Tribüne gewechselt", erklärt Liebergesell.

Mit den Siegen gegen Höchstadt (5:3) und Landsberg (6:0) hat der Deggendorfer SC einen 9-Spiele-Marathon binnen 18 Tagen beendet. Es war erst der Vorgeschmack auf das traditionell mit vielen Spielen übersäte Weihnachts- und Dreikönigprogramm. Bis zum nächsten Heimspiel ist es aber länger hin: Am 18. Dezember trifft der DSC auf Lindau. Am kommenden Freitag ist man zu Gast bei den Blue Devils Weiden (20 Uhr). Das Hinspiel hatte man in Deggendorf mit 0:2 verloren. Vielleicht auch, weil die Bosse eben nicht auf der Tribüne standen? Wer weiß ...

− sli