09.01.2022

Irres Donau-Derby! Passau steht kurz vor der Sensation – doch dann kommt Miculka



Lange Zeit blieb das Tor von Passau-Keeper Raphael Fössinger wie vernagelt, erst in der Schlussphase drehte der DSC auf – und kam noch zum Sieg. −Foto: Rappel

Lange Zeit blieb das Tor von Passau-Keeper Raphael Fössinger wie vernagelt, erst in der Schlussphase drehte der DSC auf – und kam noch zum Sieg. −Foto: Rappel

Lange Zeit blieb das Tor von Passau-Keeper Raphael Fössinger wie vernagelt, erst in der Schlussphase drehte der DSC auf – und kam noch zum Sieg. −Foto: Rappel


Auch im dritten Vergleich bleibt der Deggendorfer SC Herr über die Passau Black Hawks. Allerdings wurde es im Derby vor 667 Zuschauern erneut knapp: 3:2 nach Verlängerung (0:1, 0:1, 2:0, 1:0) gewannen die Deggendorfer, lange Zeit sahen die Black Hawks wie der verdiente Sieger aus.

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Eine beherzte Defensivleistung, ein stark haltender Raphael Fössinger und das nötige Quäntchen Glück waren maßgeblich für den Passauer Punktgewinn, den Deggendorfern wurde einmal mehr alles abverlangt. Der DSC dagegen brachte über weite Strecken des Spiels nicht die PS auf das Eis, die nötig gewesen wären, und zeigte sich fahrlässig im Umgang mit der Chancenverwertung.

Ein Abstauber von Michael Franz brachte die Black Hawks in der neunten Minute in Führung: Aus der Luft bugsierte der Stürmer den Puck ins Gehäuse, Diskussionen über einen möglichen hohen Stock waren die Folge, brachten aber keine Änderung der Entscheidung.

Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Sergej Janzen aus kurzer Distanz gar auf 2:0 aus Sicht der Gäste. Danach rannten die Deggendorfer an, hatten auch mehrere gute Chancen, doch Fössinger hielt seinen Kasten immer wieder sauber. Auf der Gegenseite hatte Timo Pielmeier bei einem Lattentreffer Glück.

Im Schlussabschnitt konnten die Hausherren endlich einen Treffer landen: Thomas Greilinger überwindete Fössinger aus kurzer Distanz (48.). Danach war es weiter ein Anrennen, doch im Abschluss und im Spielaufbau waren die Deggendorfer zu hektisch und sich somit immer wieder selbst im Weg. 43 Sekunden vor Spielende – mit einem Mann mehr auf dem Eis – kamen die Hausherren zum Ausgleich: Lukas Miculka konnte am langen Eck einschieben.

In der Schlusssekunde erzielte Thomas Greilinger zwar den vermeintlichen Siegtreffer, allerdings war zu diesem Zeitpunkt aus Sicht der Schiedsrichter die Spielzeit bereits – wenn auch knapp – abgelaufen. In der Verlängerung sicherte Lukas Miculka nach 44 Sekunden dem DSC den Zusatzpunkt. − rr




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