04.09.2021

Kastl furchtlos gegen den Angstgegner Traunstein – Töging steht in Brunnthal unter Zugzwang


von Wolfgang Czernin


Vor der Saison aus Ampfing gekommen, absolvierte Ivan Pete (links) vier Landesliga-Einsätze für Kastl. Nun hat sich der 28 Jahre alte Defensivmann aus Kroatien dem Kreisligisten Grünthal angeschlossen. −Foto: Zucker

Vor der Saison aus Ampfing gekommen, absolvierte Ivan Pete (links) vier Landesliga-Einsätze für Kastl. Nun hat sich der 28 Jahre alte Defensivmann aus Kroatien dem Kreisligisten Grünthal angeschlossen. −Foto: Zucker

Vor der Saison aus Ampfing gekommen, absolvierte Ivan Pete (links) vier Landesliga-Einsätze für Kastl. Nun hat sich der 28 Jahre alte Defensivmann aus Kroatien dem Kreisligisten Grünthal angeschlossen. −Foto: Zucker


Heimrecht für den TSV Kastl im Inn/Salzach-Derby gegen den SB Chiemgau Traunstein, eine Auswärtsaufgabe für den FC Töging beim TSV Brunnthal – das bringt aus heimischer Sicht der 10. Spieltag der Fußball-Landesliga Südost.

Kastl – Traunstein (Samstag, 17.30 Uhr): Nicht ganz nach Wunsch lief es zuletzt beim TSV Kastl. Seit dem 2:1-Heimsieg im Frühschoppenspiel gegen den SSV Eggenfelden hecheln die Schützlinge von Trainer Jürgen Gal ihrer Form etwas hinterher. Dem 1:1 beim TSV Ampfing folgte ein 0:2 beim TuS Holzkirchen, gegen das noch der Einspruch läuft, und dann die 1:3-Niederlage beim TV Aiglsbach – das lässt die Mannen um Kapitän Martin Göppinger bedrohlich nahe an die Gefahrenzone heranrutschen. Mit elf Punkten haben sie nur noch einen Zähler Luft auf den ersten Relegationsplatz. Am Personal hat es zuletzt nicht gelegen, denn Gal hatte die komplette Formation zur Verfügung. Nicht mehr dabei ist ab sofort Ivan Pete. Der Kroate, vor der Saison vom TSV Ampfing gekommen, hat nicht wie gewünscht Fuß fassen können und sich kurz vor dem Transferende für Vertragsamateure am 31. August dem Kreisligisten FC Grünthal angeschlossen.

Mit dem SB Chiemgau Traunstein kreuzt heute ein Gegner im Raiffeisen-Sportpark auf, gegen den die Kastler noch nicht viel gerissen haben, seit man gemeinsam in der 6. Liga am Start ist. TSV-Abteilungsleiter Jochen Brehm vermeidet es zwar von einem Angstgegner zu reden, bestätigt aber die magere Bilanz gegen den Ex-Bayernligisten. "Da haben wir uns noch nie leicht getan", sagt er vor dem Duell gegen den Fusionsklub.

Brunnthal – Töging (Sonntag, 14 Uhr): Mit drei Siegen, zwei Unentschieden, aber nun schon vier Niederlagen steht der FC Töging nicht so da, wie sich die Verantwortlichen das gewünscht hätten. Platz 11 nach neun Spielen entspricht nicht dem Anspruch der Innstädter, die mit Christoph Buchner, Stefan Denk, Thomas Breu und Patrick Walleth vier Ex-Regionalligaspieler in ihren Reihen haben. Die Qualität ist zweifelsohne da, doch auf Ausfälle kann Trainer Mario Reichenberger nicht nach seinen Vorstellungen reagieren. Der Kader ist zu dünn und daran wird sich bis zur Winterpause voraussichtlich nichts mehr ändern, nachdem das Transferfenster seit Mittwoch geschlossen ist. Die Suche nach Verstärkungen ist im Sand verlaufen. "Wenn man oft nur zehn Leute im Training hat, ist das in dieser Liga halt schwierig", hat Reichenberger schon vor Wochen reklamiert. "Da kannst du gewisse Dinge nicht vernünftig einstudieren und im Spiel stimmen dann die Abläufe einfach nicht", so der Übungsleiter weiter. Klaus Maier, der Sportliche Leiter, sieht es etwas anders: "Wir müssen uns nur die letzten Spiele anschauen. Da haben wir jedes Mal gut mitgehalten. Noch kein Gegner hat uns bisher wirklich beherrscht. Aber wir machen am Ende zu wenig draus."




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