24.08.2021

SVK fordert 1860 Rosenheim heraus – Demmelbauer und Heller lassen rotieren


von Christian Settele


Lukas Birner, zuletzt in der Kirchanschöringer A-Klassen-Truppe am Ball, könnte gegen den TSV 1860 eine Bewährungschance bekommen. −Foto: Butzhammer

Lukas Birner, zuletzt in der Kirchanschöringer A-Klassen-Truppe am Ball, könnte gegen den TSV 1860 eine Bewährungschance bekommen. −Foto: Butzhammer

Lukas Birner, zuletzt in der Kirchanschöringer A-Klassen-Truppe am Ball, könnte gegen den TSV 1860 eine Bewährungschance bekommen. −Foto: Butzhammer


Wenn ein Fußball-Bayernligist einen Regionalliga-Club im Toto-Pokal herausfordert, "ist das auf alle Fälle ein schönes Spiel", rührt Mario Demmelbauer, Trainer des SV Kirchanschöring, die Werbetrommel für den heutigen Heimauftritt (24. August) seiner Truppe gegen den TSV 1860 Rosenheim (18.30 Uhr/Stadion an der Laufener Straße/Jahreskarten haben keine Gültigkeit). Er hofft, ebenso wie Spieler und Verantwortliche der Gelb-Schwarzen, auf eine stattliche Zuschauerkulisse.

Gerne würde er auch den Einzug in die 3. Runde feiern und damit – wie in der Liga, in der man auf Rang drei klettern konnte – auch in diesem Wettbewerb ungeschlagen bleiben. "Doch man weiß ja nicht, wie stark die Sechziger am Dienstag besetzt sind. Ich gehe schon davon aus, dass der Flo (1860-Coach Florian Heller, d. Red.) den Fokus voll auf die Liga-Spiele richten wird. Und da wartet auf ihn und seine Jungs mit dem Heimspiel gegen den FC Bayern II (Freitag, 19 Uhr), dem Duell in Pipinsried (Dienstag, 31. August) und dem Spiel gegen Schalding-Heining (Freitag, 3. September) ja gleich die nächste englische Woche."

Gleiches gilt jedoch für den SVK, der in der Liga die Auswärtsspiele zwei und drei in Folge (Samstag, 28. August, in Donaustauf; Mittwoch, 1. September, bei Türkspor Augsburg) vor der Brust hat, ehe er am Samstag, 4. September (16 Uhr), dann endlich wieder vor eigenem Publikum sein Können demonstrieren darf. Dann kreuzen die Wasserburger "Löwen" zum einzigen Inn/Salzach-Derby der Bayernliga auf.

Demmelbauer selbst hat übrigens gute Erinnerungen an "sein" letztes Pokalspiel gegen 1860: "Das müsste 2014 mit Wacker Burghausen gewesen sein. Wir haben auswärts 6:1 gewonnen, damals waren die Sechziger der Bayernligist und wir der Regionalligist." Seine Trainerkollegen auf Rosenheimer Seite hießen seinerzeit Thomas Siegmund und Patrik Peltram, die als Duo fungierten.

Demmelbauer muss diese Woche auf Urlauber Elias Huber verzichten. Möglicherweise schont er auch (noch) die angeschlagenen Akteure Maximilian Vogl (Leiste) und Thorsten Nicklas (Wade). Auch das Aufrücken in den Kader von Leuten wie etwa Lukas Birner, Josef Urban, Christoph Spitzer oder Hannes Kraus – sie waren zuletzt beim 3:1-Sieg des SVK II in der A-Klasse 6 beim FC Ramsau am Ball – sei denkbar, so der SVK-Chefanweiser.

Mehr über den Pokal-Knaller lesen Sie in der PNP-Printausgabe vom Dienstag, 24. August 2021 – unter anderem in der Südostbayerischen Rundschau und im Trostberger Tagblatt.




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