21.08.2021

Wacker verzweifelt an Fürther Keeper Schaffran – und bricht in der Schlussphase ein


von Christina Aicher


Die Burghauser Fußballer um Spielführer Christoph Schulz ließen zahlreiche Chancen ungenutzt und müssen sich letztlich mit 1:4 geschlagen geben. −Foto: Butzhammer

Die Burghauser Fußballer um Spielführer Christoph Schulz ließen zahlreiche Chancen ungenutzt und müssen sich letztlich mit 1:4 geschlagen geben. −Foto: Butzhammer

Die Burghauser Fußballer um Spielführer Christoph Schulz ließen zahlreiche Chancen ungenutzt und müssen sich letztlich mit 1:4 geschlagen geben. −Foto: Butzhammer


Dämpfer für Wacker Burghausen: Trotz zahlreicher Torchancen und in weiten Strecken deutlicher Überlegenheit verlor das Team von Leo Haas das Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth II. Vor 700 Zuschauern in der Wacker-Arena ging Fürth in Halbzeit eins wie aus dem Nichts per Elfmeter in Führung. Nach dem Ausgleichstreffer von Felix Bachschmid nutzten die Gäste die wenigen Möglichkeiten eiskalt und brachten Wacker eine 1:4-Heimniederlage ein.

Wacker legte los wie die Feuerwehr: Die erste Chance gab's bereits nach 16 Sekunden. Youngster Andre Leipold, der wie schon im Spiel gegen den TSV Rain/Lech das Vertrauen von Trainer Leo Haas bekommen hatte, zog von rechts vor dem Fünfmeterraum ab. Die Kugel rollte knapp am langen Pfosten vorbei. Nur wenige Sekunden später hätte Felix Bachschmid nach einer Ecke treffen können, dieses Mal ging der Ball rechts am Fürther Kasten vorbei. Die Heimelf blieb am Drücker, hatte immer wieder Möglichkeiten zum Führungstreffer. Besonders gefährlich wurde es für das Team von Dominic Rühl, als Wackers Kapitän Christoph Schulz in Minute 13 rechts im Strafraum freistehend zum Schuss kam. Gästekeeper Leon Schaffran stand jedoch im Weg.

Eine Minute später die nächste dicke Chance: Nach Vorarbeit von Schulz stand dieses Mal Nicholas Helmbrecht frei vor Schaffrath, der bekam den Ball ins Gesicht und musste kurz behandelt werden. Die Elf von Leo Haas war die deutlich spielbestimmendere Mannschaft. Doch statt Burghausen durfte wie aus dem Nichts Fürth in der 19. Minute jubeln. Nach einem Schuss von Nick Lockermann kurz vor der Strafraumgrenze bekam Abwehrspieler Philipp Walter den Ball im Drehen an den Arm. Nach kurzem Zögern entschied sich Schiedsrichter Andreas Hummel unter lautstarkem Protest der Wacker-Fans für Strafstoß. Fürths Kapitän Lukas Ahrend ließ sich davon nicht beeindrucken und verwandelte eiskalt flach ins linke Eck.

Wacker stürmte trotz des Rückstands weiter in Richtung gegnerischen Kasten. Beinahe hätte es in der 22. Minute geklappt. Moritz Mosers Flanke von links landete bei Schulz. Der rechte Pfosten verhinderte den Ausgleich. Ab der 30. Minute nahm die Heimelf mehr und mehr Tempo raus. Es wurde ein Spiel zwischen den Strafräumen, denn auch Greuther Fürth kam nicht zwingend vors Tor. So blieb es bei der überraschenden 1:0-Führung zur Pause für die kleinen Kleeblätter.

Mit deutlich mehr Power startete die zweite Halbzeit. Auch die Gäste spielten nun besser mit. Nach einem Solo von Leipold, der im Strafraum am Gegner hängen blieb, kam auch Fürth mit Mert Yusuf Torlak gefährlich vor den Kasten von Markus Schöller. Jedoch fand der Stürmer Im Strafraum keinen Abnehmer (55.). Nur eine Minute später dann der Jubel bei der Elf von Leo Hass. Felix Bachschmid zirkelte den Ball von der Strafraumlinie nach rechts ins Tor. Per Fallrückzieher im Strafraum hätte schließlich der eingewechselte Christoph Maier Burghausen in Führung bringen können. Der Ball ging jedoch über das Gehäuse. Trotz der Überlegenheit traf Wacker kein weiteres Mal. Und so kam es wie es kommen musste. Das Team von Dominic Rühl nutzte die zweite Großchance im Spiel und erhöhte auf 2:1. Nach einem scharfen Pass vors Tor musste Alexander Moratz Ahrend nur noch einschieben (79.). Damit nicht genug, durch zwei Konter gelangen Fürth die Treffer drei und vier durch Trolak (82.) und Rodney Elongo-Yombo (84.). Letztlich hatte Wacker dem nichts mehr entgegenzusetzen.

Tore: 0:1 Lukas Ahrend (19., Handelfmeter), 1:1 Felix Bachschmied (56.), 1:2 Alexander Moratz (79.) ,1:3 Mert Yusuf Torlak (82.), 1:4 Rodney Elongo-Yombo (84.); Schiedsrichter: Andreas Hummel; Zuschauer: 700.




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