10.08.2021

Favorit macht’s zweistellig: Zwei Tiefenbacher Top-Chancen, dann schlägt Schweinfurt brutal zu



Kaum zu stoppen war Schweinfurts Vierfach-Torschütze Florian Pieper (Mitte). Hier setzt sich der Stürmer gegen Raphael Lux (l.) und Michael Fesl durch. −Foto: Mike Sigl

Kaum zu stoppen war Schweinfurts Vierfach-Torschütze Florian Pieper (Mitte). Hier setzt sich der Stürmer gegen Raphael Lux (l.) und Michael Fesl durch. −Foto: Mike Sigl

Kaum zu stoppen war Schweinfurts Vierfach-Torschütze Florian Pieper (Mitte). Hier setzt sich der Stürmer gegen Raphael Lux (l.) und Michael Fesl durch. −Foto: Mike Sigl


Am Ende ließen sie dem Außenseiter nicht einmal den Ehrentreffer: Hoch seriös und enorm professionell hat der 1.FC Schweinfurt am Dienstagabend seine Totopokalaufgabe in der niederbayerischen Provinz gelöst. Nach über 300 Kilometer langer Anfahrt schossen die Regionalliga-Profis den Kreisligisten FC Tiefenbach DJK mit 10:0 ab und zogen locker und lässig in die 2. Runde ein.

Nach dem holprigen Saisonstart in der Regionalliga musste Schweinfurt gegen Tiefenbach liefern. "Ich erwarte einen professionellen Auftritt", sagte Teammanager Robert Hettich vor dem Spiel. Und die Mannschaft von Trainer Tobi Strobl gab sich vor rund 400 Zuschauern, bestem Fußballwetter und guter Stimmung auch keine Blöße. Lediglich in den ersten Minuten agierte Schweinfurt noch etwas schläfrig und ließ sich zweimal von Tiefenbach überrumpeln. Bastian Parzer hatte sogar die dicke Chance zur Führung, scheiterte aber ebenso am Keeper wie wenig später Spielertrainer Tobias Ortmeier. Anschließend machte der Gast aber ernst. Malik McLemore besorgte die Führung (15.), Florian Pieper erhöhte drei Minuten später per Elfmeter auf 2:0 (18.).

In der Folge kombinierte Schweinfurt schnell und flüssig, ließ Ball und Gegner laufen. In schöner Regelmäßigkeit schossen die Gäste auch ihre Tore, so dass am Ende eines schönen Fußballabends ein zweistelliges Ergebnis stand – 10:0. Viermal war Pieper erfolgreich, McLemore traf dreifach, die weiteren Tore erzielten Amar Suljic, Nicolas Pfarr und Meris Skenderovi.

Dass Schweinfurt dem bemühten Gastgeber nicht mal den Ehrentreffer gönnte, zeigt, dass nach nur einem Punkt aus dem letzten zwei Regionalliga-Partien durchaus Druck auf Schnüdel-Kessel ist. Die Tiefenbacher konnten sich am Ende mit einem Lob Schweinfurts Sportdirektor Hettich trösten, der dem Kreisligisten "gute Arbeit" und eine "hervorragende Organisation" bescheinigte. − ws/la




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