02.08.2021

Nun fällt auch noch der Kapitän aus: Kötzting hat nur noch elf gesunde Feldspieler



Über 500 Zuschauer kamen am Freitagabend nach Neukirchen beim Heiligen Blut. Nach rassigen 90 Minuten durften am Ende die Gäste aus Bad Kötzting über den späten Ausgleich zum 2:2 jubeln. Angesichts zweier Verletzungen wurde die Freude der Badstädter etwas getrübt. −Foto: Frank Bietau

Über 500 Zuschauer kamen am Freitagabend nach Neukirchen beim Heiligen Blut. Nach rassigen 90 Minuten durften am Ende die Gäste aus Bad Kötzting über den späten Ausgleich zum 2:2 jubeln. Angesichts zweier Verletzungen wurde die Freude der Badstädter etwas getrübt. −Foto: Frank Bietau

Über 500 Zuschauer kamen am Freitagabend nach Neukirchen beim Heiligen Blut. Nach rassigen 90 Minuten durften am Ende die Gäste aus Bad Kötzting über den späten Ausgleich zum 2:2 jubeln. Angesichts zweier Verletzungen wurde die Freude der Badstädter etwas getrübt. −Foto: Frank Bietau


Die erste englische Woche in der Landesliga-Mitte beschert dem 1. FC Bad Kötzting ein Heimspiel gegen den ASV Burglengenfeld. Am Dienstag um 18.30 Uhr geben die bislang punktlosen Oberpfälzer ihre Visitenkarte am Roten Steg ab. Nach zwei Unentschieden zum Auftakt will die Karmann-Elf am Dienstagabend das erste Mal den Platz als Sieger verlassen. Und das, obwohl die Badstädter immense Personalsorgen haben.

Weder Fisch noch Fleisch waren die beiden Auftritte der Badstädter in der frühen Saison. Eben so, wie es FCK-Coach Ulli Karmann prognostizierte. Die Nachwehen einer schwierigen Vorbereitung sind nach wie vor nicht von der Hand zu weisen bei den Rotblauen. "Wir machen zwar kleine Schritte in die richtige Richtung. Es braucht aber sicherlich noch Zeit bei uns", so das Fazit des Bad Kötztinger Übungsleiters nach zwei absolvierten Partien.

Zumindest konnten sich die Badstädter nach dem Landkreis-Derby in Neukirchen am Ende als moralischer Sieger fühlen. Max Drexlers 2:2 in der Nachspielzeit war der verdiente Lohn einer Energieleistung in Durchgang zwei. Zuvor roch es im Rosenkranz-Stadion wieder einmal nach der obligatorischen Niederlage, ehe Spirek & Co. nach dem Seitenwechsel ein ganz anderes Gesicht zeigten. "Die Mannschaft hat nach der Pause große Moral gezeigt und sich diesen Punkt redlich verdient", freute sich Karmann nach den spannenden neunzig Minuten für seine Jungs.

Weil er sich am Freitag im Derby in Neukirchen verletzt hat, muss Bad Kötzting nun auch noch auf Spielführer Jakub Süsser (r.) verzichten. Obwohl er nur noch elf gesunde Feldspieler zur Verfügung hat, will Trainer Ulli Karmann im Heimspiel gegen Burglengenfeld den ersten Saisonsieg erzwingen. −Foto: Frank Bietau

Weil er sich am Freitag im Derby in Neukirchen verletzt hat, muss Bad Kötzting nun auch noch auf Spielführer Jakub Süsser (r.) verzichten. Obwohl er nur noch elf gesunde Feldspieler zur Verfügung hat, will Trainer Ulli Karmann im Heimspiel gegen Burglengenfeld den ersten Saisonsieg erzwingen. −Foto: Frank Bietau

Weil er sich am Freitag im Derby in Neukirchen verletzt hat, muss Bad Kötzting nun auch noch auf Spielführer Jakub Süsser (r.) verzichten. Obwohl er nur noch elf gesunde Feldspieler zur Verfügung hat, will Trainer Ulli Karmann im Heimspiel gegen Burglengenfeld den ersten Saisonsieg erzwingen. −Foto: Frank Bietau


Trotzdem hatte Ulli Karmann nach der Partie große Sorgenfalten auf der Stirn: Spielführer Jakub Süsser und Martin Vesenjak mussten beide mit Muskelverletzungen frühzeitig zum Duschen. Beide werden am Dienstagabend wohl nicht zur Verfügung stehen und das verschärft die ohnehin schon angespannte personelle Lage bei den Badstädtern immens. Da dürfte Improvisation gefragt sein. Karmann geht zudem davon aus, dass das Spielrecht für Neuzugang Peter Grajciar auch am Dienstagabend noch nicht vorliegen wird. "Das wird jetzt richtig eng. Die Mannschaft stellt sich von alleine auf."

Aktuell kann der Coach nur noch auf elf gesunde Feldspieler zurückgreifen. Karmann hofft zumindest, dass Michal Hvezda nach seiner längeren Verletzungspause den Kurzeinsatz in Neukirchen gut überstanden hat und heute Abend eine Alternative im Sturmzentrum ist. Trotz aller Widrigkeiten soll es klappen mit dem ersten Sieg in dieser Saison.

Burglengenfeld hat einen großen personellen Umbruch eingeleitet und reist noch punktlos an den Roten Steg. Das Auftaktderby ging für den ASV in Amberg 0:1 verloren und zuletzt wurde die Heimpremiere gegen den Sturm aus Hauzenberg glatt mit 0:4 in den Sand gesetzt. Keine leichte Aufgabe also für Alexander Ziegler, seine Jungs wieder aufzurichten und auf die Partie am Roten Steg vorzubereiten. Der Coach des ASV ist ebenfalls neu an Bord und war zuletzt in der 2. Bundesliga der Frauen beim FC Ingolstadt tätig.

Auf die leichte Schulter will Karmann den Gegner aber keinesfalls nehmen. "Dazu besteht keinerlei Anlass. Schon gar nicht, wenn wir unsere personelle Situation anschauen." Dass man aber insgeheim am Roten Steg durchaus mit einer Verunsicherung beim heutigen Gegner rechnet, dürfte in der Natur der Sache liegen. − kuc




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