09.06.2021

SV Mehring bedient sich in Österreich – Nick Brandstätter übernimmt den Kreisligisten



Bei der Präsentation des neuen Trainers des SV Mehring: Fördervereinsvorsitzender Michael Weiner (von links), Coach Nick Brandstätter und sportlicher Leiter Robert Madl. −Foto: SVM

Bei der Präsentation des neuen Trainers des SV Mehring: Fördervereinsvorsitzender Michael Weiner (von links), Coach Nick Brandstätter und sportlicher Leiter Robert Madl. −Foto: SVM

Bei der Präsentation des neuen Trainers des SV Mehring: Fördervereinsvorsitzender Michael Weiner (von links), Coach Nick Brandstätter und sportlicher Leiter Robert Madl. −Foto: SVM


Mehring. Die Fußballer des SV Mehring haben die abgebrochene Corona-Saison der Kreisliga2 auf dem 6. Platz beendet. Zur Spielzeit 2021/22 präsentieren sie als Nachfolger von Uwe Wolf, der zum VfR Aalen in die Regionalliga Südwest gewechselt ist, mit Nick Brandstätter einen neuen Trainer. Der 43 Jahre alte Österreicher kommt vom oberösterreichischen Verein Union Tarsdorf, wo er zuletzt vier Jahre lang die erste Kampfmannschaft erfolgreich in der 2.Liga Südwest gecoacht hat.

Seine fußballerische Ausbildung erhielt Brandstätter unter anderem beim SV Wacker Burghausen. Hier war er bis zu den A-Junioren aktiv und kehrte anschließend zu seinem Heimatverein Tarsdorf zurück. Nach seiner aktiven Laufbahn hat er die Tarsdorfer als Trainer übernommen. 2018/2019 hat Brandstätter dann in Oberhaching den Trainerschein absolviert.

Nach dem Abgang von Uwe Wolf konnten die Mehringer einen jungen und ambitionierten Übungsleiter verpflichten, der seine ersten Schritte in Deutschland gehen möchte. Die Abteilungsführung um den sportlichen Leiter Robert Madl verspricht sich von Brandstätter, der weiter in Tarsdorf wohnt, einen neuen Impuls für die Truppe und möchte in der Kreisliga weiterhin eine gute Rolle spielen. "Wir kennen uns schon aus der gemeinsamen Zeit bei der Jugend des SV Wacker. Der Kontakt ist nie abgerissen", erzählt Madl, wie der SVM auf den neuen Coach gekommen ist. Bei einem Freundschaftsspiel in Tarsdorf in der letzten Saison seien die Gespräche dann intensiviert worden und als Brandstätter seine Absicht bekundete, Union zu verlassen, haben die Mehringer Nägel mit Köpfen gemacht. "Er passt einfach charakterlich gut zum Verein", erklärt Madl. Einen Co-Trainer soll es laut Auskunft des sportlichen Leiters übrigens nicht geben. Das werde man mannschaftsintern lösen und diese Aufgabe auf mehrere Schultern verteilen.

Nach dem Abgang von Maximilian Damoser zum TSV Simbach und Johannes Grösslinger zum SV Erlbach befinden sich die SVM-Verantwortlichen noch auf der Suche nach Verstärkungen, sind aber vom gesamten Kader um die Stützen Andreas Bonauer, Manuel Longhino sowie den Brüdern Max und Benjamin Hinterschwepfinger überzeugt. − red/fa




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