06.06.2021

Erst einmal nur kicken: TV Freyung und der neue Cheftrainer Starkl legen los


von Michael Duschl


Beim letzten Gastspiel am Oberfeld im September 2019 hat Alexander Starkl im Trikot des SV Oberpolling das gemacht, was sich der TV von seinem neuen Spielertrainer (neben Klaus Gibis) erhofft: ein Tor. Seit Samstag läuft der 34-Jährige offiziell im Freyunger Trikot auf, erstmals in einem Spiel am 19. Juni. −Foto: Alex Escher

Beim letzten Gastspiel am Oberfeld im September 2019 hat Alexander Starkl im Trikot des SV Oberpolling das gemacht, was sich der TV von seinem neuen Spielertrainer (neben Klaus Gibis) erhofft: ein Tor. Seit Samstag läuft der 34-Jährige offiziell im Freyunger Trikot auf, erstmals in einem Spiel am 19. Juni. −Foto: Alex Escher

Beim letzten Gastspiel am Oberfeld im September 2019 hat Alexander Starkl im Trikot des SV Oberpolling das gemacht, was sich der TV von seinem neuen Spielertrainer (neben Klaus Gibis) erhofft: ein Tor. Seit Samstag läuft der 34-Jährige offiziell im Freyunger Trikot auf, erstmals in einem Spiel am 19. Juni. −Foto: Alex Escher


Die Fußballschuhe werden aus dem Keller geholt. Bis 14. Juni nehmen sechs Bezirksligisten aus dem Landkreis Freyung-Grafenau den Trainingsbetrieb mit ihrer 1. Mannschaft wieder auf, wie die Trainer aus Freyung, Grafenau, Grainet, Mauth, Schöfweg und Waldkirchen auf PNP-Anfrage mitteilen. Die erste Aufgabe: "Die Spieler an die fußballspezifischen Bewegungen gewöhnen", beschreibt Alexander Starkl, neuer Spielertrainer beim TV Freyung.

Der 34-Jährige hat an der Seite von seinem Trainer-Kollegen Klaus Gibis (59) am Samstag erstmals eine Einheit am Oberfeld geleitet, als die Kreisstädter nachmittags zum lockeren Vorbereitungsstart am Kunstrasen zusammenkamen. In den ersten 14 Tagen wird der TV jeweils zweimal pro Woche trainieren, anschließend das wöchentliche Pensum auf drei Einheiten plus ein Testspiel erhöhen.

Ab Montag ist es in Bayern erlaubt, auch in einer Gruppe von mehr als (wie bisher) 25 Personen zu trainieren. Mit einer Einschränkung: Bei einer Inzidenz über 50 müssen sich die Beteiligten vorher testen lassen. "Wir sind erst einmal froh, dass wir wieder kicken können und wollen einfach Spaß haben", sagte Starkl, der nach zwei Spielzeiten als Spielertrainer des SV Oberpolling nun in Freyung Kommandos gibt und für Tore sorgen soll.

Fünf Neue für den Kader

Neben Spielertrainer und Stürmer Starkl kann Klaus Gibis, der bereits in der Corona-Saison das Traineramt am Oberfeld übernommen hat, fünf weitere Neuzugänge im Kader willkommen heißen: Die Torhüter Christof Meyer (25, SV Röhrnbach), Stefan Schrottenbaum (33, SG Altreichenau), Angreifer Manuel Weilermann (27, DJK-SV St. Oswald) sowie die Nachwuchsspieler Jonas Hobelsberger (Mittelfeld) und Andreas Fürst (Angriff). Mit einem vielversprechenden Talent sei man noch in Kontakt, verrät Starkl und hofft, dass dieser offensiv variabel einsetzbare junge Spieler im Laufe der Vorbereitung seine Zusage gibt.

Verkraften muss der TV allerdings auch namhafte Abgänge, weil Klaus Huber (Spielertrainer TSV Ringelai), Martin Knödlseder (FC Salzweg), Mario Raab (FC Dreisessel), Daniel Krieg (DJK Altreichenau) und Alex Schmid (Zukunft offen) neue Aufgaben angehen. Dennoch blickt Starkl auf einen Kader, der seiner Meinung nach in der Bezirksliga Ost mithalten können wird.

Ein Saisonziel habe man nach der langen Zwangspause noch nicht besprochen, "die Liga ist sehr stark und sehr ausgeglichen, ich sehe da keine Mannschaft(en), die ich sofort auf die hinteren Plätze setzen würde", prognostiziert der 34-jährige Hinterebener. Die Mischung in Freyung stimmt jedenfalls. Die "alten Haudegen" wie Tobias Irlesberger (35) oder Philipp Stephan (34) hängen ein Jahr dran, die Talentierten um Maximilian Stockinger (20), Alex Fuchs (21) oder Alex Frömel (23) wollen zunehmend Verantwortung auf und neben dem Platz übernehmen und möglichst mithelfen, dass sich der TV Freyung von Saisonbeginn an außer Abstiegsgefahr bewegt.

Fünf Testspiele ab 19. Juni

Dafür, das haben die Trainer Gibis und Starkl schon ausgemacht, muss der Spielaufbau schneller und effektiver gelingen. In der abgebrochenen Saison hakte es beim TV im Angriffsspiel, das soll nun angeführt von Starkl neu belebt werden. Direkt absteigen wird in der Bezirksliga Ost 21/22 (nur 15 statt 16 Mannschaften) übrigens nur der Tabellenletzte, der Vor- und Drittletzte werden 2022 in die Abstiegsrelegation müssen.

Ehe der Ball Ende Juli wieder in einem Pflichtspiel am Oberfeld rollt, bestreitet der TV insgesamt fünf Testspiele gegen den 1.FC Passau (19. Juni), FC Tittling (26. Juni), FC Hauzenberg II (3.Juli), SV Neukirchen b.Hl.Blut (10. Juli) und SV Hohenau (17. Juli).




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