23.05.2021

"Meister mit Abstand": Mauth marschiert in die Bezirksliga – mit der Absturzsicherung Tolksdorf


von Michael Duschl


"Meister mit Abstand": Korbinian Tolksdorf (links) und Dominik Bernhardt präsentieren das Shirt zum Titelgewinn des TSV Mauth in der Kreisliga Passau 19/21. −Foto: Privat

"Meister mit Abstand": Korbinian Tolksdorf (links) und Dominik Bernhardt präsentieren das Shirt zum Titelgewinn des TSV Mauth in der Kreisliga Passau 19/21. −Foto: Privat

"Meister mit Abstand": Korbinian Tolksdorf (links) und Dominik Bernhardt präsentieren das Shirt zum Titelgewinn des TSV Mauth in der Kreisliga Passau 19/21. −Foto: Privat


Nach dem Abstieg in die Kreisklasse 2018 hat der TSV Mauth nun die zweite Meisterschaft in Folge gefeiert und spielt ab Sommer wieder Bezirksliga. Dort, wo der TSV Mauth eine lange Tradition hat.

Von 1976 bis 2014 spielte der TSV durchgehend in Bezirks- oder Oberliga. Dann folgte der Abstieg in die Kreisliga und drei Jahre später in die Kreisklasse. Allerdings fanden die Mauther den Weg nach oben schnell wieder, marschierten schnurstracks durch das Tal: Souveräner Meister in der Kreisklasse 2019, souveräner Quotientenmeister in der Kreisliga 2021. "Wir haben nach dem Abstieg ein Gerüst (aus vielen Spielern) aufgebaut, das uns in die Bezirksliga getragen hat", sagt Maximilian Stockinger (24), seit 2016 Abteilungsleiter. Die Absturzsicherung dieses Gerüsts war und ist Stürmer Korbinian Tolksdorf. Der 29-jährige, ehemalige Bezirksliga-Torschützenkönig wechselte 2018 zum damaligen Kreisklassisten und hatte mit 47 Toren in zwei Spielzeiten großen Anteil an der Trendwende. Aber es brauchte schon mehr, um wieder Bezirksliga spielen zu dürfen.

Das fußballerische Können ist die eine Seite der Medaille, die andere ist für Trainer Gaisbauer noch wichtiger: "Zusammenhalt und Wille in Mannschaft und Verein machen uns stark." Es hätten nicht nur elf Fußballer auf dem Platz gestanden, sondern viele ehrenamtliche Helfer um das Spielfeld herum. Als Beispiel führt Gaisbauer einen Vormittag im November 2019 an: Das Nachholspiel gegen Neßlbach war angesetzt. In der Früh lag eine geschlossene Schneedecke auf dem Rasen im Alfons-Fuchs-Stadion. Spielabsage? Nein! "Innerhalb von zwei Stunden war der Platz freigeschaufelt und bespielbar", erinnert sich Gaisbauer. Spieler-Eltern, sogar Freunde aus benachbarten Vereinen halfen. Das motivierte das Team zusätzlich, der anschließende 1:0-Sieg eine beeindruckende Gesamtleistung aller Beteiligten. "Natürlich hat so was Einfluss auf die Mannschaft", merkt Gaisbauer an.

Er blickt optimistisch auf die bevorstehende, hoffentlich Ende Juli beginnende Bezirksliga-Saison: "Wir freuen uns auf gestandene Bezirksligisten und viele Derbys", sagt der 39-Jährige. Er sei überzeugt, "wenn wir die Leistungen wie in der letzten Saison zeigen können, werden wir die Bezirksliga halten". Zumal Gaisbauer meint, dass viele Spieler ihr Potenzial noch nicht ausgeschöpft haben. Der Kader wird sich kaum verändern. Pascal Herzig (23) kann studienbedingt voraussichtlich nicht so oft am Ball sein. Einige Jugendspieler werden nachrücken und sollen integriert werden. Ab wann dies passieren kann, ist noch ungewiss. Die Mauther wollen vorerst noch abwarten mit einem Trainingsstart, berichtet der Trainer.

Den ganzen Text lesen Sie am Samstag, 22. Mai, im Heimatsport der PNP (Freyung-Grafenauer Ausgaben, Online-Kiosk) – oder hier nach kostenloser Anmeldung bei PNP Plus.




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