16.05.2021

"Der fängt an zu heulen wie ein kleiner Schulbub": Mölders ledert gegen Welzmüller und Bayern II +++ Video



Gewohnt lautstark: Sascha Mölders. −Foto: imago images

Gewohnt lautstark: Sascha Mölders. −Foto: imago images

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Sascha Mölders war stinksauer. Nach dem 2:2 (1:1) seiner Münchner "Löwen" im Derby gegen den FC Bayern II geriet der Stürmer erst mit Gegenspieler Maximilian Welzmüller aneinander, dann stimmte er sein Team mit einer wütenden Kampfansage auf ein furioses Saisonfinale ein. 1860 verpasste im Stadtduell nicht nur den Sieg, sondern auch den direkten Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga.

Nun kommt es am letzten Spieltag beim FC Ingolstadt zum "Endspiel" um die Relegation, wie Mölders bei Magentasport sagte. "Wir haben elfmal nicht verloren, wir wollen dort gewinnen, wir werden dort gewinnen. Dann spielen wir die Relegation und nächste Saison in Liga zwei!"

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Nur ein Sieg reicht den Löwen am Samstag. Aber anders als die Bayern haben sie ihr Ziel noch in der eigenen Hand. Der Stadtrivale steht ein Jahr nach dem Meistertitel kurz vor dem Absturz in die Regionalliga: Der Tabellendrittletzte muss gegen Halle gewinnen und auf Patzer von Meppen und Uerdingen hoffen, um die Liga zu halten.

Mölders verabschiedete die Bayern schonmal provokant in Richtung Amateurfußball und beschimpfte Welzmüller. Die zwei waren schon während des Spiels aneinandergeraten. Der Bayern-Profi blieb dabei kurz am Boden liegen. "So was habe ich mein Leben noch nicht gesehen. Mein Sohn ist elf Jahre alt, wenn ich den schubse, dann bleibt der stehen. Und der (Welzmüller) läuft gegen mich und fängt an zu heulen wie ein kleiner Schulbub", stänkerte der 1860-Toptorjäger und meinte: "Große Fresse wieder Pressesprecher, das hab‘ ich ja gerne. Aber die Quittung kriegen sie am letzten Spieltag."

Auch Löwen-Trainer Köllner konnte sich bei Magenta-TV einen Seitenhieb auf dem Lokalrivalen nicht verkneifen und wunderte sich über die Ausrichtung des Gegners. "Umso überraschender, dass der FC Bayern hier so destruktiv und defensiv gespielt hat. Ich weiß nicht, ob das aufgeht, dass du mit einem Punkt die Liga halten kannst. Nach den Ergebnissen von gestern brauchten die eigentlich 3 Punkte. Und das ist natürlich das Schwere, wenn du gegen einen tiefstehenden Block spielst, die nur auf Konter aus sind...Wir haben unser Finish am Samstag in Ingolstadt und das ist das, was wir haben wollten. Von daher bin ich relativ entspannt, auch wenn ich heute gerne 3 Punkte geholt hätte. Keine Frage."

− dpa




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