26.02.2021

Engelsberger Eisstock-Hickhack: Training erlaubt, dann verboten – und jetzt geht’s um Titel



Titelverteidiger in Schwierigkeiten, aber trotzdem optimistisch: Die Mixed-Moarschaft des TuS Engelsberg mit (von links) Klaus Kiermaier, Bettina Gründl, Thomas Mittermayer, Marina Dunstmair und Georg Donislreiter vor der deutschen Meisterschaft in Stuttgart. −F.: Kamhuber

Titelverteidiger in Schwierigkeiten, aber trotzdem optimistisch: Die Mixed-Moarschaft des TuS Engelsberg mit (von links) Klaus Kiermaier, Bettina Gründl, Thomas Mittermayer, Marina Dunstmair und Georg Donislreiter vor der deutschen Meisterschaft in Stuttgart. −F.: Kamhuber

Titelverteidiger in Schwierigkeiten, aber trotzdem optimistisch: Die Mixed-Moarschaft des TuS Engelsberg mit (von links) Klaus Kiermaier, Bettina Gründl, Thomas Mittermayer, Marina Dunstmair und Georg Donislreiter vor der deutschen Meisterschaft in Stuttgart. −F.: Kamhuber


Fast ein Jahr lang haben sie keine Wettkämpfe bestreiten dürfen, doch weil die deutschen Mixed-Meisterschaften am Olympiastützpunkt in Stuttgart stattfinden, heißt es nun am Samstag, 6. März, "Stöcke raus" für die Eisschützen vom TuS Engelsberg.

Die ganze Palette unterschiedlicher Infektionsschutzmaßnahmen und ihrer teils unwägbaren Folgen haben Bettina Gründl, Marina Dunstmair, Resi Karl, Georg Donislreiter, Klaus Kiermaier und Thomas Mittermayer in den vergangenen Wochen miterlebt. Das Hickhack um die Vorbereitung passt da ins Bild: Vergangenen Dienstag wurde die behördlich erteilte Ausnahmegenehmigung fürs Training in der heimischen Stockschützenhalle wieder zurückgezogen. Laut Erkenntnissen von Bettina Gründl, zugleich Abteilungsleiterin der Engelsberger Stockschützen, hatte sich ein Unbekannter über die Aktivitäten in der Stockschützenhalle beschwert. Im Vorbereitungsendspurt mussten dann fünf der sechs Teammitglieder draußen bleiben. Nur Marina Dunstmair blieb als Nationalmannschafts-Mitglied vom Bann verschont.

Dabei hatten es sich Bettina Gründl und Co. nicht leicht gemacht, hatten sich mit Verantwortlichen und Familien abgestimmt, bei Gemeinde und Hauptverein ein Hygienekonzept vorgelegt und so die Trainingsfreigabe erwirkt. "Dank einer Bestätigung des DESV konnten wir in der Gemeinde sogar belegen, dass die Truppe somit dem Spitzensport angehört und damit die Sonderrechte in Bezug auf Ausübung des Sports gelten", berichtet Bettina Gründl. Nach dem Rauswurf heißt es nun beim Team aus dem Landkreis Traunstein: Jetzt erst recht. Als Titelverteidiger wollen die Engelsberger alles dransetzen, einen neuerlichen Coup zu landen. Unterstützt wird das TuS-Team in Stuttgart von Resi Karl, die mit 64 Jahren immer noch auf höchstem Niveau mithalten kann.

In Stuttgart darf geschossen werden, weil der dortige Austragungsort, die Eiswelt, vom Deutschen Olympischen Sportbund als Olympiastützpunkt für Eiskunstlauf anerkannt und dadurch offiziell in Betrieb ist. − kam




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