24.11.2020

Technische Probleme bei Anreise und im Spiel: Löwen müssen sich mit Punkt begnügen


von Felix Drexler


Der TSV 1860 München (mit Torschütze Stefan Lex) muss sich am Dienstagabend mit einem 1:1 bei ihrem Gastspiel gegen den SC Verl begnügen. −Foto: Imago Images

Der TSV 1860 München (mit Torschütze Stefan Lex) muss sich am Dienstagabend mit einem 1:1 bei ihrem Gastspiel gegen den SC Verl begnügen. −Foto: Imago Images

Der TSV 1860 München (mit Torschütze Stefan Lex) muss sich am Dienstagabend mit einem 1:1 bei ihrem Gastspiel gegen den SC Verl begnügen. −Foto: Imago Images


Der TSV 1860 München tritt in der dritten Liga weiter auf der Stelle. Auch im dritten Spiel in Folge bleiben die Löwen ohne Sieg, sind aber dennoch weiter in der Spitzengruppe dabei. Die Elf von Trainer Michael Köllner musste sich am Dienstagabend bei ihrem Gastspiel in Paderborn gegen Aufsteiger SC Verl mit einem 1:1-Remis begnügen. Stefan Lex brachte Sechzig mit einem Kopfball in Führung (19.), die Christopher Lannert noch vor der Pause egalisierte (38.).

Löwen-Trainer Michael Köllner hätte sich von seiner Mannschaft etwas mehr erhofft. "Es wäre auch ein Sieg möglich gewesen, wir hatten in der Schlussphase gute Möglichkeiten. Da hätten wir das Spiel entscheiden können. Aber die Mannschaft hat alles gegeben, das ist nicht so einfach in der englischen Woche. Dennoch hat es heute gut funktioniert. Wir waren gut im Anlaufen, es sind eher die technischen Ungenauigkeiten, die uns ausgebremst hatten, damit wir hier am Ende drei Punkte holen."

Technische Probleme gab es auch beim Hinflug der Münchner. Deshalb wurde die Partie mit 30 Minuten Verspätung angepfiffen. Nach anfänglichem Abtasten sind es die Löwen, die dem Spiel den ersten Stempel aufdrücken. Kapitän Sascha Mölders erläuft sich im Hausherren-Strafraum den Ball, legt zurück auf Daniel Wein – und dieser flankt genau auf den Kopf von Stefan Lex, der die Kugel sehenswert ins lange Eck versenkt (20.).

Doch mit der frühen Führung im Rücken ergeben sich nun ungeahnte Probleme für Sechzig, das nun mehrere Schockmomente überstehen muss. Erst wird ein eigentlich regulärer Treffer von Philipp Sander wegen Abseits aberkannt. Dann können sich die Löwen bei ihrem Keeper Marco Hiller bedanken, der zwei kurz aufeinanderfolgende Großchancen von Julian Stöckner und Mehmet Kurt mit zwei Glanzparaden entschärft.

Letztlich belohnen sich die Verler für ihre Bemühungen. Christopher Lannert schnappt sich das Leder nach einem abgewehrten Eckball, zieht aus dem Halbfeld ab – und trifft aus 18 Metern ins rechte untere Eck (38.).

Nach der Pause flacht die Partie ab, beide Teams erspielen sich wenig Chancen und neutralisieren sich im Mittelfeld. Mit dem Unentschieden bleiben beide Teams in der Spitzengruppe.

Die Löwen, mit 19 Zählern auf dem Aufstiegsrelegationsplatz, haben nun ein brisantes Derby vor der Brust. Am kommenden Samstag (14 Uhr) kommt es im Grünwalder Stadion zum Stadtduell mit dem Aufsteiger Türkgücü München.

Der Stadtrivale knöpfte im Parallelspiel im Münchner Olympiastadion Tabellenführer 1. FC Saarbrücken einen Punkt ab. Die Gäste kamen über ein 1:1 (0:1) nicht hinaus, bleiben aber mit 24 Punkten auch nach dem 12. Spieltag Spitzenreiter. Mounir Bouziane (8.) hatte die Gastgeber in Führung gebracht, Markus Mendler (61.) glich in der zweiten Halbzeit aus. − sid




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