24.11.2020

BFV ändert Regionalliga-Ligapokal: Schalding muss weit reisen – und plant sehr zurückhaltend



−Symbolfoto: A. Lakota

−Symbolfoto: A. Lakota

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Der Bayerische Fußballverband (BFV) hat eine erste Planung für die Saisonfortsetzung der Regionalliga Bayern vorgenommen. Demnach sollen die Viertligisten – im besten Fall ab 6. Februar – zunächst den Ligapokal fertig spielen, ehe ab 27./28. März die restlichen Meisterschaftsspiele angesetzt werden.

Der Terminplan ist freilich vorläufig. Wann die Politik wieder Mannschaftssport und Wettkämpfe zulässt, ist nicht absehbar. Sofern Pflichtspiele ab Anfang Februar durchführbar sind, treten die Regionalligisten um den SV Wacker Burghausen und den SV Schalding-Heining in vier Hauptrundengruppen (drei Spiele pro Verein) an. Die Einteilung erfolgte anhand der Tabellenplatzierung der nach den Hinspielen abgebrochenen Vorrunde und einer gruppenübergreifenden Quotientenregelung. Vom 6. bis 20. März folgt die K.o.-Phase, dafür qualifizieren zehn von 18 Mannschaften (Gruppensieger, -zweite und die beiden besten Dritten).

"Bei zwei Heimspielen und nur einem Auswärtsspiel rechnen wir uns gute Chancen aus in die K.o.-Runde einziehen zu können. Dann wären wir nur noch drei Spiele von einem möglichen DFB-Pokal-Startplatz entfernt", kommentiert Karl-Heinz Fenk, sportliche Leiter bei Wacker Burghausen.

Beim SV Schalding blickt man verhalten auf die Pläne. "Am Ende entscheidet die Politik. Und ich denke, vor Ende Januar wird sich wohl nichts an der aktuellen Saison ändern", sagt Sportchef Markus Clemens. Die Schaldinger würden – auch wenn es erlaubt wäre – ohnehin nicht früher in die Vorbereitung starten als geplant (Ende Januar). "Wir waren schon im Sommer einer der letzten Vereine, die losgelegt haben. Wir haben keine Eile und werden sicher nicht alle Hebel in Bewegung setzen, um schnellstmöglich wieder zu starten. Wir werden die Sache sehr moderat und überlegt angehen", sagt Clemens.

In den nächsten Wochen wollen die Schaldinger ihre Personalplanung intensivieren, Gespräche mit Spielern führen. Und natürlich mit Trainer Köck, wobei Clemens betont, dass "wir sowieso im ständigen Austausch stehen und eng zusammenarbeiten". Eine Verlängerung mit dem Coach, der nun seit fast vier Jahren die Geschicke beim SVS lenkt, dürfte daher die logische Folge sein, zumal sich Schalding ja auf einem guten Weg zum erneuten Klassenerhalt befindet.

In der Liga steht für den SVS auch noch ein Nachholspiel an. Die wegen eines Autounfalls kurzfristig abgesagte Partie in Schweinfurt soll zwischen dem 6. und 20. März nachgeholt werden, sofern sich weder der SVS noch die Schnüdel für die in diesem Zeitraum angesetzten K.o.-Spiele des Ligapokals qualifizieren. Sollte dies doch der Fall sein, würde das Duell wohl während der Woche oder in den Tagen um Ostern nachgeholt werden. Der letzte reguläre Spieltag der Regionalliga-Saison soll am 8. Mai stattfinden.

Neue Gruppeneinteilung Ligapokal

Gruppe 1: VfB Eichstätt, SV Viktoria Aschaffenburg, FC Memmingen, TSV 1860 Rosenheim.

Gruppe 2: FV Illertissen, SpVgg Bayreuth, FC Augsburg II, SV Schalding-Heining.

Gruppe 3: SV Wacker Burghausen, SV Heimstetten, 1. FC Schweinfurt, TSV Buchbach.

Trostrunde: SpVgg Greuther Fürth II, TSV Aubstadt, TSV Rain/Lech, VfR Garching, 1. FC Nürnberg. − la/red




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