23.11.2020

Maggie Mulligan mit 23 Punkten Topscorerin gegen Herne – Elf Zähler Rückstand aufgeholt


von Manuela Scholzgart


TSV Wasserburg – Herner TC 62:54. Wasserburgs Topscorerin Maggie Mulligan (links) im Duell mit Sofia Pelander. −Fotos: Butzhammer

TSV Wasserburg – Herner TC 62:54. Wasserburgs Topscorerin Maggie Mulligan (links) im Duell mit Sofia Pelander. −Fotos: Butzhammer

TSV Wasserburg – Herner TC 62:54. Wasserburgs Topscorerin Maggie Mulligan (links) im Duell mit Sofia Pelander. −Fotos: Butzhammer


Das erste Bundesliga-Heimspiel der Saison 2020/21 liegt hinter den Wasserburger Basketball-Damen, die mit einem 62:54-Erfolg gegen den Herner TC vom Parkett gingen. Allerdings war der Sieg über weite Strecken hart umkämpft.

Den besseren Start erwischten nämlich die Gäste. In den ersten drei Minuten legten sie einen 9:0-Lauf hin. Bei den Wasserburgerinnen wollte in dieser Phase kein Wurf im Korb landen. Doch nach einer Auszeit kamen die Gastgeberinnen besser ins Spiel, verkürzten in der 7. Minute auf 10:13, ließen Herne zum Viertelende allerdings wieder auf 13:21 davonziehen.

Im zweiten Viertel punkteten beide Teams nahezu im Wechsel, doch Herne behielt stets die Führung. Die Innstädterinnen kamen nie näher als auf drei Punkte heran. Am Ende des Viertels stand’s 28:33 aus Wasserburger Sicht – nur noch fünf Punkte Rückstand.

In der Halbzeit schien Wasserburg-Coach Sidney Parsons die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Damen vom Inn spielten nun deutlich besser, fanden die offenen Würfe und verteidigten, was das Zeug hielt. Lediglich fünf Punkte erlaubten sie Herne im dritten Viertel und erzielten selbst deren 14. Vor allem Maggie Mulligan fand immer wieder Lücken in Hernes Defensive. Damit stand es zu Beginn des vierten Viertels 42:38 für Wasserburg. Insgesamt dauerte es fast 23 Minuten, ehe der TSV erstmals in Führung ging.

Sidney Parsons gibt lautstark ihre Anweisungen.

Sidney Parsons gibt lautstark ihre Anweisungen.

Sidney Parsons gibt lautstark ihre Anweisungen.


Dass das Spiel aber noch nicht gewonnen war, zeigte sich im letzten Viertel. Herne versuchte alles, kam trotz aller Bemühungen jedoch nicht mehr heran. Zu gut standen die Wasserburger Spielerinnen nun in der Defensive und am Ende waren es Kelly Moten und Leonie Fiebich, die in der entscheidenden Phase die Nerven behielten.

"Das war kein allzu gutes Spiel von uns. Wir haben zu lange gebraucht, um reinzukommen, und man hat gemerkt, dass der Großteil der Mannschaft seit drei Wochen kein Spiel mehr hatte", resümierte Parsons. Dennoch habe es ihre Truppe geschafft, einen Elf-Punkte-Rückstand aufzuholen und zu gewinnen. "Darauf bin ich sehr stolz", so die Wasserburger Trainerin.
Mehr übers Spiel lesen Sie in der PNP-Printausgabe vom Dienstag, 24. November 2020 – unter anderem im Trostberger Tagblatt und in der Südostbayerischen Rundschau.




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