26.09.2020

Erst Führung, dann zwei schlimme Minuten: Wacker geht in Rosenheim K.o.



In einem umkämpften Spiel unterlag Burghausen 2:3 in Rosenheim. −Foto: Butzhammer

In einem umkämpften Spiel unterlag Burghausen 2:3 in Rosenheim. −Foto: Butzhammer

In einem umkämpften Spiel unterlag Burghausen 2:3 in Rosenheim. −Foto: Butzhammer


Traumstart verpasst: Der SV Wacker Burghausen hat sein zweites Spiel im Ligapokal der Regionalliga verloren. Beim TSV Rosenheim kassierte die Haas-Truppe eine 2:3-Niederlage. Damit haben nun alle vier Team in der Gruppe Südost drei Zähler auf dem Konto, nachdem Buchbach am Freitag mit 1:0 gegen Schalding gewann.

"Wir haben viel zu naiv verteidigt", ärgerte sich Burghausens Trainer Leo Haas nach der Partie, in der die Gäste etwas unter Wert geschlagen wurden. "Für die Zuschauer war’s sicher ein interessantes Spiel, weil es viele Torchancen zu sehen gab, wobei das Chancenplus klar auf unserer Seite war", erklärte Haas, der sich aber enttäuscht zeigte: "Die Niederlage war unnötig, die Gegentreffer zu billig, die drei Tore haben wir dem Gegner geschenkt. Das ist eine Kopfsache, da müssen wir konzentrierter sein." Rosenheims Coach Kasparetti hingegen befand, dass die Tore seiner Mannschaft einem Plan zu verdanken waren: "Da haben wir riesige Fortschritte gemacht."

Zunächst lief es gut für Wacker, bei dem der Waldkirchner Marius Herzig im Tor stand, bestens. Nach 25 Minuten landete ein verunglückter Schuss bei Nicholas Helmbrecht, der sich blitzschnell drehte und aus 11 Metern trocken versenkt. Die Antwort der Gastgeber ließ aber nicht lange auf sich warten. Der schon vor einer Woche gegen Schalding überragende Achitpol Keereerom schloss einen Konter über Laurin Demolli mustergültig ab (29.).

Nach den beiden Toren nahm die zuvor eher durchschnittliche Partie mehr Fahrt auf. Auch nach dem Wechsel ging es munter weiter. Nach einer Freistoß-Flanke stand Christoph Fenninger goldrichtig und markierte das 2:1 für Rosenheim (57.(. Nur eine Minute später dann der nächste Tiefschlag für Wacker. Eine Fenninger-Hereingabe fälschte Maxi Drum unglücklich ins eigene Tor ab.

1:3 – doch Wacker gab nicht auf. Andrija Bosnjak brachte die Gäste wenig später heran, nach einem Getümmel im Strafraum verwertete der Stürmer mit einem Gewaltschuss. In der Folge drückte Burghausen mit Macht auf den Ausgleich, doch Rosenheims Abwehr stand stabil – und rettete das 3:2 über die Zeit. Fenninger hätte in der 80. Minute im 1:1 gegen Herzig den Sack schon zumachen können, aber auf der anderen Seite vergab Burghausen zahlreiche Ausgleichschancen durch Georgios Spanoudakis, Sammy Ammari und Thorsten Niklas. − red/mb




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