25.09.2020

Spannung in Seebach garantiert – Karmann fordert mehr Konsequenz in den Abschlüssen



"Wir wollen ein unangenehmer Gegner sein und den Platz nicht als Verlierer verlassen", sagt Seebachs Trainer Josef Eibl vor der Partie gegen den Rangzweiten Weiden. −Foto: Helmut Müller

"Wir wollen ein unangenehmer Gegner sein und den Platz nicht als Verlierer verlassen", sagt Seebachs Trainer Josef Eibl vor der Partie gegen den Rangzweiten Weiden. −Foto: Helmut Müller

"Wir wollen ein unangenehmer Gegner sein und den Platz nicht als Verlierer verlassen", sagt Seebachs Trainer Josef Eibl vor der Partie gegen den Rangzweiten Weiden. −Foto: Helmut Müller


Jetzt geht’s auch für den TSV Seebach in der Liga wieder los – und zum Start nach der Corona-Pause wartet auf das Team von Josef Eibl (34) mit der Spvgg Weiden (Samstag, 14 Uhr) gleich ein Hochkaräter der Landesliga Mitte. Die Oberpfälzer rangieren auf Rang 2 – und daraus leitet sich eine wichtige Vorgabe fürs Samstags-Match ab: "Weiden will aufsteigen und muss das Spiel bei uns dementsprechend fast schon gewinnen", sagt der TSV-Coach – eine Taktik mit einer geordneten Defensive und blitzartigen Kontern liegt da nahe.

Der erste Auftritt der jungen Seebacher Elf verlief unbefriedigend, in der Pokal-Qualifikation unterlagen die Niederbayern unglücklich beim SV Mitterteich im Elfmeterschießen – nach einem 0:0 nach regulärer Spielzeit. Im ersten Heim-Auftritt nach der langen Pause will der Aufsteiger, der jenseits von Gut und Böse auf Rang 6 positioniert ist, jedoch Zählbares. Oder anders formuliert: "Wir wollen ein unangenehmer Gegner sein und den Platz nicht als Verlierer verlassen", sagt Trainer Eibl.

Das Hinspiel, das Seebach durch einen Treffer in der allerletzten Minute 0:1 verlor, spielt in den Köpfen seiner Aktiven keine Rolle mehr, seine Truppe soll vor allem "defensiv wieder unsere Stärken ins Spiel zu bringen und offensiv dennoch mutig zu agieren". Diese Vorgaben können indes die verletzten Thomas Fredl (Knie), Simon Lorenz (Muskelfaserriss) und wahrscheinlich auch Roland Moosmüller, der an muskulären Problemen laboriert.

Unterdessen empfängt der 1. FC Bad Kötzting am Samstag (15 Uhr) die Fortuna aus Regensburg. Der Tabellenvierte aus der Domstadt ist eigentlich ein Lieblingsgegner der Badstädter, wenngleich dies im Moment wohl keine Aussagekraft hat. Die Corona-Pause scheint der Elf von Uli Karmann nicht gut getan zu haben, denn der Auftakt ging beim 0:2 in Bad Abbach gründlich daneben.

"Wir haben nicht gut gespielt, andererseits haben wir uns auch den Schneid abkaufen lassen. Dass wir dazu noch beste Möglichkeiten ausgelassen haben, passte zu diesem gebrauchten Samstagnachmittag", so Uli Karmann. Der FCK-Coach will am Samstag einen anderen Auftritt sehen. "Wir müssen wieder unser Spiel durchdrücken", so sein Plan.

Das war in Bad Abbach ganz und gar nicht der Fall. Zwar hatte sein Team hohen Ballbesitzanteil, zwingend wurde es aber insgesamt zu selten vor dem Tor der Hausherren. "Und diese Möglichkeiten haben wir geradezu fahrlässig verballert. Dann wird es schwer, etwas zu holen." Zu umständlich habe sein Team agiert. "Da wünsch ich mir wieder deutlich mehr Konsequenz im Abschluss."

Eines ist klar: Die Badstädter müssen auf drei Punkte spielen. Zwar haben sie auf die Relegationsplätze noch Luft, doch die gefährliche Zone rückt näher. Eine Niederlage würde das hintere Tabellenfeld durchmischen. "Wir wollen einen Heimsieg und uns wieder klar absetzen", so die Ansage von Karmann. Der wird wohl auf Stefan Hofner verzichten müssen, der sich in Bad Abbach eine Handverletzung zugezogen hatte. Ansonsten werden wohl alle Akteure an Bord sein. − mis/kucNachholspiele / Landesliga Mitte am Samstag, 14 Uhr: TSV Seebach – Spvgg Weiden (Hinspiel: 0:1); 15 Uhr: Bogen – Grafenwöhr (3:1), Bad Kötzting – Fortuna Regensburg (3:1), Woffenbach – Ettmannsdorf (1:1); 17.30 Uhr: Kareth-Lappersdorf – Tegernheim (2:0); Sonntag, 14 Uhr: Aiglsbach – VfB Straubing (2:6).




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