15.09.2020

Freikarten, Ordnungsdienst, Verlegungen: BFV gibt neue Hinweise an Funktionäre und Klubs


von Sebastian Lippert


Fußball mit Covid-19: Noch wartet der BFV auf die Neufassung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. −Symbolbild: dpa

Fußball mit Covid-19: Noch wartet der BFV auf die Neufassung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. −Symbolbild: dpa

Fußball mit Covid-19: Noch wartet der BFV auf die Neufassung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. −Symbolbild: dpa


Auch wenn es noch keine Neufassung der ab 19. September gültigen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) der Staatsregierung gibt, sieht sich der Bayerische Fußball-Verband (BFV) gerüstet für den Re-Start am Wochenende.

In einem Schreiben, das an Funktionäre, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter ging, gab der Dachverband den Vereinen am Dienstag erste Handreichungen, wies aber zugleich darauf hin, dass Rechtssicherheit erst bestehe, wenn das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege die neue BayIfSMV verabschiedet. "Eine wichtige Aufgabe wird es sein, die Vereine zu informieren, welche Anforderungen sie zu erfüllen haben", sagte Verbandspräsident Rainer Koch in einem Webinar am Abend vor Vereinsvertretern. "Das werden wir alles in den nächsten Tagen klären und deshalb bin ich sehr froh, dass das Innenministerium uns zu einer intensiven Gesprächsrunde eingeladen hat", erklärte Koch. Dabei wird es auch und vor allem um Eckpunkte des Verbands-Papiers gehen:

– Spielverlegungen am ersten Wochenende (19./20. September) sind kostenfrei.
– Freikarten: Für Funktionäre und Schiedsrichter, welchen freier Eintritt zu gewähren ist, müssen die Vereine maximal 10 Gratis-Tickets bereithalten. Auf freiwilliger Basis dürfen es auch mehr als zehn sein.
– Kioskmitarbeiter, Ticketverkäufer, Schiedsrichterbeobachter und andere unmittelbare oder mittelbare Funktionsträger gehören zum Funktionsteam und werden nicht dem maximal zulässigen Zuschauer-Kontingent (wird noch festgelegt!) angerechnet.
– Statt vorher drei Personen reicht nun eine an Covid-19 erkrankte Person aus, damit das Spiel abgesagt werden muss. Außerdem wird bereits der konkrete Verdacht einer Erkrankung berücktsichtigt.
– Befindet sich ein/e Spieler/in in der Quarantäne, ist das nächste Verbandsspiel abzusetzen, falls der betroffene Verein dies beantragt. Spielleiter/innen haben Ermessensspielraum.
– Vereinen müssen weiterhin einen Ordnungsdienstleister benennen und diesem im ESB (Elektronischer Spielbericht) eintragen. Der Gastverein bennent nun ebenfalls einen Ansprechpartner. In der Jugend kann diese Funktion unterhalb der Verbandsspielklassen auch der Mannschaftsverantwortliche (Trainer/Betreuer) übernehmen.

Abseits davon gilt zudem: Der Verkauf von offenen Getränken ist erlaubt, sofern dabei die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Auf Verkaufsseite wird das Tragen von Handschuhen empfohlen.

HIER bietet der BFV den Vereinen ein angepasstes, aber ausdrücklich noch nicht rechtssicheres Hygienekonzept zum Download an. Dies könne der Vorbereitung auf den Re-Start aber dienlich sein.




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