22.11.2019

Schalding vor dem Fürth-Spiel: Viel Zuversicht – und ein ungewohntes Luxusproblem


von Andreas Lakota


Michael Pillmeier (rechts), hier mit Alex Kurz, erzielte gegen Aubstadt sein drittes Saisontor. −Foto: Lakota

Michael Pillmeier (rechts), hier mit Alex Kurz, erzielte gegen Aubstadt sein drittes Saisontor. −Foto: Lakota

Michael Pillmeier (rechts), hier mit Alex Kurz, erzielte gegen Aubstadt sein drittes Saisontor. −Foto: Lakota


Es ist eine ungewohnte Situation für Stefan Köck. Erstmals seit langem kann sich der Spielertrainer des SV Schalding wieder Gedanken machen, wen er am Samstag im Heimspiel gegen die Spvgg Greuther Fürth II (14 Uhr) auf den Platz schickt. "Ja", meint Köck lachend, "die Aufstellung steht dieses Mal nicht schon seit Montag fest." Am Mittwoch hatte der Coach sogar das Luxusproblem, zwei Spieler mehr im Training begrüßen zu dürfen, als Kaderplätze vorhanden sind. Ob Manuel Mörtlbauer, jüngst Matchwinner beim eminent wichtigen 3:2-Sieg in Aubstadt, wieder weichen muss, ließ Köck offen.

Mit seinem späten Siegtor zum 3:2 sorgte der Spielertrainer der Schaldinger Bezirksliga-Mannschaft für große Erleichterung im Lager des Regionalligisten. Eine Prämie für die Reserve habe es aber nicht gegeben, "da hat es der Mane versäumt, etwas auszuhandeln", meint Köck lachend. Und fügt dann hinzu: "Natürlich hat es uns alle gefreut für ihn. Er war ja schon öfters dabei bei uns und ist überhaupt sehr engagiert im Verein. Auf ihn kann man sicher immer verlassen. Von daher war es top, dass es so läuft. Und der Sieg hat natürlich uns allen sehr gut getan."

Fabian Schnabel kehrt nach Gelb-Sperre zurück in den Kader. −Foto: Lakota

Fabian Schnabel kehrt nach Gelb-Sperre zurück in den Kader. −Foto: Lakota

Fabian Schnabel kehrt nach Gelb-Sperre zurück in den Kader. −Foto: Lakota


Köck kann von einer "guten und angenehmen" Trainingswoche berichten und hofft, dass der lang ersehnte Erfolg Auswirkungen auf das Selbstvertrauen der Spieler hat. "Zwei Stürmer haben getroffen, wir haben einen Rückstand umgebogen − das sollte uns Mut geben für das schwere Spiel gegen Fürth", meint Köck. Und Sportchef Markus Clemens meint: "Das ganze Konstrukt ist derzeit sehr positiv. Ich bin – wie schon gegen Aubstadt – überzeugt, dass die Mannschaft gewinnen wird."

Die junge Gäste-Truppe – der Altersschnitt liegt meist bei unter 21 Jahren – ist furios in die Saison gestartet, gewann sechs ihrer ersten sieben Spiele, darunter auch 4:1 gegen Schalding. In der Folge fehlte dann etwas die Konstanz. Zuletzt konnten die Franken-Talente nach zuvor drei Spielen ohne Sieg gegen Heimstetten (2:0) mal wieder voll punkten. Wichtigsten Fixpunkt im Spiel der Fürther ist Daniel Adlung, 32, der zugleich als Co-Trainer aktiv ist – der frühere Löwen-Profi stand in allen 20 Partien über 90 Minuten auf dem Feld.

Beim SVS hat sich die personelle Situation entspannt. Fabian Schnabel (Gelb-Sperre) kehrt ebenso zurück wie Rene Huber (Grippe) und Martin Tiefenbrunner (Zerrung), Köck hat also genügend Alternativen. Auch in Sachen Platzverhältnisse gibt es keine Probleme, zumal für Samstag viel Sonne und 13 Grad vorausgesagt sind.

Weniger rosig sind freilich die Aussichten beim Blick auf die Tabelle, trotz des Siegs in Aubstadt bleibt die Lage für Schalding extrem angespannt. In den verbleibenden zwei Spielen vor dem Winter muss das Punktekonto dringend aufgestockt werden – der Druck ist also auch gegen Fürth II vorhanden. Aber diese Situation ist für Stefan Köck und Co. ja alles andere als ungewohnt ...

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