19.11.2019

"Sie kommen noch zu uns": Osterhofens Trainer Oslislo bläst noch in Grafenau zum Angriff auf Platz 1 – Stodbärn ganz entspannt


von Michael Duschl


Direkt nach dem Abpfiff schwört Osterhofens Trainer Martin Oslislo (Mitte) seine enttäuschte Mannschaft auf eine Aufholjagd im Frühjahr ein. −Foto: M. Duschl

Direkt nach dem Abpfiff schwört Osterhofens Trainer Martin Oslislo (Mitte) seine enttäuschte Mannschaft auf eine Aufholjagd im Frühjahr ein. −Foto: M. Duschl

Direkt nach dem Abpfiff schwört Osterhofens Trainer Martin Oslislo (Mitte) seine enttäuschte Mannschaft auf eine Aufholjagd im Frühjahr ein. −Foto: M. Duschl


Vom Aufstieg in die Landesliga träumt beim TSV Grafenau weiter niemand, betont Spielertrainer Thomas Beyer. Obwohl die Grafenauer auch am Samstag im Nachholspiel gegen Topfavorit Spvgg Osterhofen die Tabellenführung in der Bezirksliga Ost durch ein 1:1 vor 550 Zuschauern verteidigten. Frühestens nach Weihnachten werde man sich Gedanken über die Frühjahrsrunde machen, meinte Beyer, während sich wenige Meter von ihm entfernt der Verfolger nach dem Abpfiff des sehenswerten Topspiels schon wieder auf die Fortsetzung der "Stodbärn"-Jagd einschwor: "Diesmal haben wir es vielleicht aufgrund der zweiten Halbzeit nicht verdient, Erster zu sein – aber sie kommen noch zu uns und spätestens da holen wir uns das Ganze", kommentierte Osterhofens Trainer Martin Oslislo.

Der 41-Jährige versammelte seine Spieler noch auf dem Rasen in Grafenau um sich. Einigen war die Enttäuschung anzusehen, deshalb suchte Oslislo das Gespräch. Er sprach seinem Team Mut zu, bat um Geduld. Abgerechnet wird schließlich erst im Mai 2020, nach dem Rückspiel am letzten Spieltag. Oslislo wusste, dass nicht viel zum Sieg, der erstmals in dieser Saison Platz 1 bedeutet hätte, fehlte: "Wir haben eine Top-Halbzeit eins gespielt und hatten insgesamt mehr Torchancen."

In den ersten 45 Minuten war es noch nicht das erhoffte Topspiel, das gab Grafenaus Spielertrainer Beyer Anlass zur Selbstkritik: "Vielleicht habe ich die Mannschaft zu defensiv eingestellt", sagte er. Sein Plan war es mit 0:0 in die Pause zu gehen und dann mehr Kraft ins Angriffsspiel zu investieren, wenn sich mehr Räume bieten. So wie es die Grafenauer eben schon häufig und erfolgreich in dieser Saison gemacht haben.

Selbstkritisch äußerte sich Grafenaus Spielertrainer Tom Beyer (rechts) nach dem Spiel – hier im Gespräch mit seinem "Co" Daniel Reitberger. −Foto: M. Duschl

Selbstkritisch äußerte sich Grafenaus Spielertrainer Tom Beyer (rechts) nach dem Spiel – hier im Gespräch mit seinem "Co" Daniel Reitberger. −Foto: M. Duschl

Selbstkritisch äußerte sich Grafenaus Spielertrainer Tom Beyer (rechts) nach dem Spiel – hier im Gespräch mit seinem "Co" Daniel Reitberger. −Foto: M. Duschl


OP-Termin für Grafenaus Spielertrainer Beyer

Hinterher wars Tom Beyer egal, er freute sich mit seinen Mitspielern über die verteidigte Tabellenführung. "Es war ein geiles Spiel für die Zuschauer", betonte er. Beyer wird sich nun einer Bandscheiben-Operation (4. Dezember) unterziehen, will bis Vorbereitungsstart am 4. Februar wieder bei Kräften sein und dann die überraschende Tabellenführung, die der TSV seit 4. August nicht mehr hergegeben hat, so lange es geht, verteidigen. "Jeder Fußballer möchte auf Platz 1 bleiben, wenn er mal da oben steht", erklärt der 38-Jährige, ohne zu wissen, "ob der Verein wirklich aufsteigen möchte".
Einen ausführlichen Nachbericht zum Bezirksliga-Topspiel lesen Sie am Montag, 18. November, im Heimatsport Ihrer PNP (Online-Kiosk) – oder hier als registrierter Abonnent.




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