16.11.2019

Bayernliga Süd: Wasserburger Löwen siegen im Inn-Salzach-Derby gegen Kirchanschöring mit 2:0


von Thomas Donhauser


Manuel Omelanowsky (links) im Duell mit Wasserburgs Sebastian Weber

Manuel Omelanowsky (links) im Duell mit Wasserburgs Sebastian Weber | Foto: btz

Manuel Omelanowsky (links) im Duell mit Wasserburgs Sebastian Weber - Foto: btz


Mit 2:0 (1:0) gewannen die Löwen vom TSV 1880 Wasserburg am Freitagabend gegen den SV Kirchanschöring das Inn-Salzach-Duell in der Fußball-Bayernliga Süd. Für Löwen-Trainer Leonhard Haas ging "der Sieg absolut in Ordnung" und SVK-Trainer Seppi Weiß sprach von einem "Abnutzungskampf" über das ganze Spiel. Bemerkenswert war selbst für neutrale Beobachter neben dem nicht gerade imposanten Grün und der sichtlich in die Jahre gekommenen Flutlicht-Anlage die Verteilung der gelben Karten, mit 1:8 für die Gäste. Schiedsrichter Philipp Götz aus Schwandorf agierte diesbezüglich das ein oder andere mal mit zweierlei Augenmaß.

Wasserburgs Coach Leonhard Haas sprach natürlich von einem "absolut verdienten 2:0 Erfolg", denn "wir hätten zur Halbzeit schon höher in Führung liegen können". Weiß sah das nüchterner. Seine Mannschaft wäre schon in den ersten 20 Minuten "nicht richtig ins Spiel gekommen". Da "haben wir zu wenig zweite Bälle gewonnen" und der Gegner sei immer einen Schritt schneller gewesen. Fast hätte es für beide Seiten mit zwei Wasserburger-Freistößen von der linken Seite ein Déjà-vu wie im Hinspiel gegeben (2./8.), während die SVK-Versuche drüber oder neben dem Kasten landeten. Die Führung für die Löwen fiel nach rund einer halben Stunde, Goalgetter Robin Ungerath setzte sich auf der linken Seite im Zweikampf durch und schoss ins rechte Eck ein (29.).Nach dem Seitenwechsel versuchte es die Weiß-Elf mit Weitschüssen, Tobias Schild (47.) und Manuel Jung (48.) traten die Kugel aber gen Nachthimmel unter dem kümmerlichen Flutlicht. Das 2:0 folgte einer Ecke von links, da "haben wir den Ball schon bei der Faustabwehr nicht gut klären können", laut Weiß, die missglückte Abwehr landete bei Albert Schaberl "der den Ball aber auch sauber getroffen hat" (Weiß) und schlug links oben im Gäste-Tor ein (56.). "Leider gehen diese Bälle im Moment eben auch genau rein" klagte Weiß, der bemängelte "wir müssen da auf den zweiten Ball besser draufgehen".- mw

Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe der Heimatzeitung vom Montag, 18. November 2019.




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