18.10.2019

Nottau in großer Not – SG Thyrnau spürt den Atem der Passauer "Zweiten"



Sorgenvoller Blick: Die Nottauer um Benjamin Küller brauchen gegen Kirchberg unbedingt etwas Zählbares. −Foto: Kaiser

Sorgenvoller Blick: Die Nottauer um Benjamin Küller brauchen gegen Kirchberg unbedingt etwas Zählbares. −Foto: Kaiser

Sorgenvoller Blick: Die Nottauer um Benjamin Küller brauchen gegen Kirchberg unbedingt etwas Zählbares. −Foto: Kaiser


Niederlagen der SG Thyrnau/Kellberg sind bislang in der Kreisklasse Passau eine Seltenheit. Wenn der Spitzenreiter aber mal den kürzeren zieht, dann gewaltig. So geschehen beim 2:6 gegen Straßkirchen und vor einer Woche beim 2:6 in Schalding.

Spielertrainer Marco Kurz muss diese Tiefschläge aus den Köpfen seiner Mannen bekommen, sonst droht der Verlust von Rang 1. Auf dem heimischen Kunstrasen ist man zwar gegen die SG Preying/Tittling II klar favorisiert, das Fisch-Team spechtet aber auf einen Überraschungs-Punkt.

Mit bemerkenswerter Konstanz jagt der 1.FC Passau II den Primus. Das 4:1 gegen Preming war der dritte Sieg in Serie. Bei der SG Hochwinkl/Wildenranna ist nun höchste Vorsicht anzuraten, die Gastgeber haben daheim erst einmal verloren.

Gewaltig vom Leder gezogen hat der FC Obernzell-Erlau in der Vorrunde beim 6:0-Triumph in Oberdiendorf. So leicht wird‘s bei der Revanche sicher nicht mehr. Beim Vorjahres-Vize ist aktuell etwas Sand im Getriebe. Dennoch ist ein Erfolg Pflicht, will man nicht vollends in die Gefahrenzone rutschen.

Dort tummelt sich der TSV Nottau schon seit geraumer Zeit. Vier Niederlagen in Folge hat sich das Schlusslicht eingefangen. Es wird höchste Zeit, diese Negativspirale zu durchbrechen, um dranzubleiben. Das wird freilich nicht einfach gegen Kirchberg v.W., das sich dank des 2:1-Siegs über die SG Hochwinkl Luft verschafft hat. "Den Sieg mussten wir aber teuer bezahlen", merkt Spielertrainer Tobias Wagner an, der mit Simon Seiderer, Alexander Müller, Kai Bürgermeister und Jürgen Semsch vier Stammspieler ersetzen muss. Er warnt vor Nottau, das "definitiv besser ist als es die Tabelle vermuten lässt".

Nach einem kleinen Aufbäumen tritt Patriching mittlerweile wieder auf der Stelle. Jetzt geht es gegen den nach vorne drängenden FC Schalding, der sich vom Aufsteiger wohl kaum aufhalten lassen wird.

Mit zwei vorgezogenen Partien wird der zweite Rückrunden-Spieltag schon am Freitag eröffnet. Zum einen möchte der FC Büchlberg nach sieben Punkten aus den letzten drei Partien seinen Aufwärtstrend bestätigen und sich mit einem Dreier gegen die DJK Straßkirchen weiter von der Gefahrenzone absetzen. Der Gast hat aber seinerseits einen Lauf (vier Siege am Stück) und will mehr als ein 1:1 wie im Hinspiel. Im zweiten Match fordert die SG Preming den FC Ruderting. Das Huber-/Moser-Team hat die 1:4-Pleite beim FC Passau II abgehakt und traut sich hier durchaus etwas zu. Wenn Ruderting noch irgendwie rankommen möchte an die Top Drei, ist ein Punkt schon zu wenig. − redKreisklasse Passau am Freitag, 19 Uhr: Büchlberg – Straßkirchen (Hinspiel 1:1), Preming – Ruderting (1:4).; Sonntag, 15 Uhr: SG Hochwinkl/Wildenranna – 1.FC Passau II in Wildenranna (2:3), Nottau – Kirchberg v.W. (3:5), Obernzell-Erlau – Oberdiendorf (6:0), SG Thyrnau/Kellberg – SG Preying/Tittling II in Thyrnau/Kunstrasen (5:3), Patriching – FC Schalding (0:2).




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