13.10.2019

Ausgleich in Minute 89, K.o. in der Nachspielzeit: FC Passau hadert – auch mit dem Schiri



Erlbach jubelt, Passau am Boden: Der FCP ging in der Nachspielzeit K.o. −Foto: Zucker

Erlbach jubelt, Passau am Boden: Der FCP ging in der Nachspielzeit K.o. −Foto: Zucker

Erlbach jubelt, Passau am Boden: Der FCP ging in der Nachspielzeit K.o. −Foto: Zucker


Günther Himpsl, der Trainer des 1.FC Passau, rang kurz nach dem Schlusspfiff in Erlbach um Fassung. In der 89. Minute hatte sein Team zum 1:1 ausgeglichen – und kassierte zwei Minuten später doch noch den bitteren K.o. zum 1:2. Nach einem klaren Foulspiel, wie der Coach monierte.

"Torschütze Johannes Maier hatte nach einem Eckball unsere beiden Abwehrspieler Benedikt Buchinger und Andreas Gerlsberger über den Haufen gesprungen. Nicht zu glauben, dass hier nicht abgepfiffen wurde", ärgerte sich Himpsl über SR Florian Böhm aus Wolfratshausen. Dem nicht genug: Unmittelbar nach dem 1:2 wurde den Passauern aus deren Sicht ein klarer Elfmeter verweigert. "Mal wieder wurde Patrick Rott umgesäbelt, mal wieder kein Pfiff. Da hat alles zusammen gepasst", sagte der 62-Jährige.

Dabei hatte er seinem Team in dieser Partie "spielerisch einen weiteren Schritt nach vorne" attestiert. "In der ersten Hälfte hatten wir elf, zwölf Eckbälle, der Gegner kam praktisch gar nicht zum Zug", betont der Trainer. Erlbachs Keeper David Gallauer hielt seine Truppe mit einigen Glanztaten im Spiel. Einmal war FC-Keeper Simon Busch gefordert, auch er reagierte hervorragend. In der 37. Minute musste der angeschlagene Maximilian Schiller raus, für ihn feierte der lange verletzte Andreas Gerlsberger ein gelungenes Comeback.

Das 0:1 in der 52. Minute von Sebastian Hager konnte auch er nicht verhindern. Passau drängte auf den Ausgleich – und durfte kurz vor Schluss jubeln. Niklas Schröder traf nach Rott-Ecke zum 1:1. Trotzdem reichte es nicht für einen Punktgewinn. "Natürlich ist Erlbach keine Laufkundschaft. Aber wenn man so nah dran ist und solche Entscheidungen hinnehmen muss, ist das schon bitter", bilanzierte Günther Himpsl. Wiedergutmachung ist am kommenden Wochenende angesagt, beim Derby-Frühschoppen am Samstag um 11 Uhr gegen den TSV Waldkirchen.

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